Juniors-Leitwolf Thomas Flögel zum Rückrundenstart im Interview!

Nach drei witterungsbedingten Absagen starten heute auch die Jungwölfe in die Rückrunde der Regionalliga Ost. Leitwolf Thomas Flögel spricht mit uns im Interview über die lange Vorbereitung, entwicklungsschritte innerhalb der Mannschaft und die Ziele unserer Juniors.


610x434.jpg-SKN St. Pölten

Thomas, nach einer sehr langen Vorbereitung geht´s auch für die Juniors endlich los. Wie sehr haben die Absagen in den letzten Wochen auch an den Nerven der Mannschaft gezehrt?

In erster Linie sind jetzt alle Beteiligten froh, dass es endlich los geht. Es war aber dennoch nicht allzu schwer die zusätzliche Zeit bis zum ersten Spiel im Training zu überbrücken, da die Jungs in jedem Training hochmotiviert sind. Jede Einheit ist für jeden einzelnen Spieler eine Möglichkeit sich in die Auslage für die Profimannschaft zu stellen, daher war trotz des späten Ligastarts keine zusätzliche Motivationsarbeit nötig. Dennoch brennen natürlich alle Beteiligten auf die erste Partie.

Die Ergebnisse in den Testspielen waren mit sieben Siegen und einem Unentschieden insgesamt gesehen sehr positiv. Wie bewertest du die Vorbereitung?

Im Großen und Ganzen bin ich sehr zufrieden mit den letzten Wochen, da man in jedem Spiel gesehen hat, dass die Mannschaft wieder einen Schritt nach vorne gemacht hat. Wir haben teilweise gegen dieselben Testgegner gespielt wie vor einem Jahr und sind in diesen Duellen viel souveräner aufgetreten als beim letzten Mal. Wir haben jetzt einen gefestigten Stamm in der Mannschaft, um den sich die Spieler gut entwickeln können. Dementsprechend kann ich eigentlich ein sehr positives Vorbereitungsfazit ziehen.

Nach der Herbstsaison stehen die Jungwölfe auf dem zehnten Tabellenplatz und damit im gesicherten Mittelfeld. Was sind die Ziele für die Frühjahrssaison?

Unser Hauptziel ist es natürlich immer sich nach oben zu orientieren. Dementsprechend wollen wir neben der kontinuierlichen Entwicklung unserer Spieler auch einen Platz in der oberen Tabellenhälfte erreichen. Im Gegensatz dazu ist es für mich auch nicht relevant ob wir die schlechteste Amateurmannschaft werden. Mir geht es einfach darum, dass unser Team in jeder Partie sein Potenzial abruft, dann werden auch die Erfolge einstellen.

Der Großteil der Punkte wurde im Herbst in Heimspielen geholt. Was fehlt aktuell um auch auswärts erfolgreich zu sein?

Das ist ein Entwicklungsschritt, den wir in der Rückrunde gehen wollen – bislang ist es uns auswärts im Vergleich zu den Heimspielen noch nicht so gelungen unser Potenzial auf den Platz zu bringen. Wenn wir in manchen Spielen unsere Chancen genutzt hätten, wären auch auf fremden Plätzen mehr Zähler möglich gewesen. Daher gilt es vor allem in diesen Partien cleverer zu agieren und sich für die Leistungen auch zu belohnen. Besonders im letzten Herbstspiel beim SK Rapid II hat das schon sehr gut funktioniert, darauf wollen wir jetzt in Zukunft aufbauen.

Die erste Möglichkeit dazu gibt es gleich heute im Auswärtsspiel gegen die Admira Juniors. Was erwartest du von diesem Spiel?

Es wird ein typisches Duell zweier Amateurmannschaften werden, die sich meiner Meinung nach auf Augenhöhe befinden. Es wird sicher keine leichte Partie für uns, da ein taktisch gut eingestellter Gegner auf uns warten wird. Generell erwarte ich mir deshalb eine offensiv geführte Partie, bei der wir alles daran setzen werden, um bestmöglich ins neue Jahr zu starten!