Wölfe siegen verdient im Ländle!

Der Bann ist endlich gebrochen – unser Wolfsrudel lieferte gegen SCR Altach eine bärenstarke Leistung ab und sicherte sich nach neun sieglosen Spielen endlich wieder einen vollen Erfolg. Durch das 3:1 nach Treffern von Pak, Atanga und Martic tankte man zudem gehörig Selbstvertrauen für die kommenden Runden.


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Großer Jubel bei den Wölfen - nach neun sieglosen Partien gab´s endlich wieder drei Punkte!

Der Trip nach Vorarlberg war in der jüngeren Vergangenheit für das Wolfsrudel meistens keine Reise wert. Dieses Mal zeigten die Wölfe, in deren Startaufstellung Cheftrainer Dietmar Kühbauer mit den Hereinnahmen von Martic, Pak und Debütant Ljubicic drei Veränderungen vornahm, aber endlich einmal ihre Zähne. Und das, obwohl der Start überhaupt nicht nach Wunsch verlief.

Frühen Rückstand per Doppelschlag gedreht

Denn die Hausherren gingen mit der ersten nennenswerten Aktion in Front – nach einem weiten Ball von Gebauer und einer Unstimmigkeit in unserer Defensive stellte Cheukoua aus kurzer Distanz auf 1:0 (5.). Unsere Elf ließ sich von diesem Rückstand allerdings nicht beeindrucken und übernahm sofort das Kommando auf dem Feld. Versuche von Pak (9.) und Ljubicic (17.) waren zunächst aber noch nicht von Erfolg gekrönt.

Kurz darauf fand das Leder aber den Weg in Netz: Nach einer schönen Einzelaktion des stark aufspielenden Luxbacher kam der Ball zu Pak, der aus zehn Metern per Volleyabnahme zum mehr als verdienten Ausgleich traf (24.). Die Wölfe waren nun das klar spielbestimmende Team und drängten im Anschluss auf die Führung. Erst strich ein Ljubicic-Schuss von der Strafraumgrenze noch knapp am langen Eck vorbei (26.), ehe die Blau-Gelb-Roten erneut jubeln durften.

Nach einem Altacher Fehler im Aufbauspiel war es erneut Luxbacher, der mit einem idealen Lochpass den durchstartenden Atanga fand und der bezwang den herauseilenden Lukse per Heber zum umjubelten 2:1 (27.). Das Wolfsrudel belohnte sich damit für den bis dahin betriebenen Aufwand und hätte sogar noch klarer in Front gehen können. Ein Abschluss von Atanga von der Strafraumgrenze strich allerdings knapp über das Gehäuse (38.). Somit ging es mit diesem kleinen Polster in die Kabinen.

Martic-Kracher bringt Entscheidung

Und auch nach dem Seitenwechsel gaben die Wölfe den Ton an – erst verpasste Schütz mit einem Volleyschuss aus aussichtsreicher Position den dritten Treffer an diesem Tag (48.), ehe Atanga zwar Altach-Goalie Lukse überspielte , seinen Querpass auf Luxbacher allerdings nicht ideal an den Mann bringen konnte (57.).

Mit Fortdauer der Partie wurden allerdings die Hausherren vor allem nach der Hereinnahme von Routinier Aigner merklich stärker und unsere Elf hatte Glück, dass beim vermeintlichen Ausgleichstreffer der Schmidt-Elf zurecht auf Abseits entschieden wurde (67.). Wenig später machte man hingegen selbst den Deckel drauf: Manuel Martic nahm in der 74. Minute volles Risiko und hämmerte die Kugel aus 25 Metern unhaltbar zum 3:1 ins Kreuzeck – die Entscheidung in dieser Partie!

Denn in der letzten Viertelstunde ließen unsere Wölfe nichts mehr anbrennen und brachten den ersten Sieg in der Bundesliga, der mit mehr als einem Tor Unterschied ausfiel, sicher über die Zeit. Entsprechend erleichtert zeigten sich nach dem Abpfiff auch alle Beteiligten – denn dieser Sieg war extrem wichtig für das Selbstvertrauen und für die kommenden Aufgaben in den nächsten Wochen.

SCR Altach - SKN St. Pölten                       1 : 3  ( 1 : 2 )

Cashpoint Arena, 3.600 Zuseher, SR Chiocirca.

Tore: 1:0 Cheukoua (5.), 1:1 Pak (24.), 1:2 Atanga (27.), 1:3 Martic (74.).

 

SKN: Riegler – Stec, Huber, Luan, Rasner – Atanga (76. Keles), Ljubicic, Martic, Schütz – Luxbacher (86. Diallo), Pak (90. Vucenovic).

SCR Altach: Lukse – Gebauer, Zech, Zwischenbrugger, Schreiner – Oum Gouet, Tartarotti (46. Salomon) - Cheukoua, Nutz, (68. Otubanjo), Meilinger (52. Aigner) – Grbic.

Gelbe Karten: Zech (76., Foul) bzw. Luxbacher (36., Foul), Martic (59., Kritik).