Später Treffer rettet Remis!
14.02.2021

Doch noch Punkt in Ried erkämpft!

Einen „fokussierten Auftritt“ hatte Leitwolf Robert Ibertsberger vor der Partie in Ried von unserem spusu SKN St. Pölten eingefordert. Und natürlich auch erwartet. Was dann in den ersten 45 Minuten folgte, war aber leider das komplette Gegenteil. Da man sich nach der Pause aber steigern konnte, holte man doch noch einen durchaus verdienten Punkt…

Das Wolfsrudel versuchte gleich in den ersten Minuten zu zeigen, dass man nach Ried gekommen ist, um endlich den ersten Sieg im Jahr 2021 einzufahren. Doch die Anfangsoffensive erwies sich unglücklicherweise als kurzes Strohfeuer. „Leider haben wir die erste Halbzeit völlig verschlafen“, gab Daniel Luxbacher nach dem Schlusspfiff auch selbstkritisch zu.

Und wie man sie verschlief. In Minute zehn die erste Chance für die Hausherren – zum Glück verpasste Patrick Schmidt eine scharfe Hereingabe von Marco Grüll haarscharf. Der Startschuss für ein echtes Chancen-Feuerwerk der Wikinger. Zuerst war es Ex-Wolf Luca Meisl, der per Kopf knapp verzog (12.). Nur vier Minuten später machte es ihm Patrick Schmidt nach. In der 32. Minute musste sich Christoph Riegler zuerst bei einem Freistoß von Stefan Nutz mächtig strecken, nach dem anschließenden Eckball prüfte ihn Grüll mit einer 30-Meter-Volley-Bombe. Dann war es Ante Bajic, der eine Top-Möglichkeit vergab (34.).

Unser Wolfsrudel kam in der Offensive hingegen vor dem Seitenwechsel kaum zu Geltung. Einzig Daniel Luxbacher kam zu einer guten Chance. Nach einer schönen Hereingabe von George Davies wollte er Samuel Sahin-Radliner überraschen – sein sehenswerter Abschluss mit der Ferse landete aber in den Armen des Rieder Schlussmannes (32.).

Als man dachte, dass sich unsere Burschen mit einem torlosen Remis in die Pause retten würden, dann aber doch das 0:1: Nach einem Zusammenstoß blieb Dor Hugi liegen, Schiedsrichter Weinberger ließ das Spiel aber trotzdem laufen. Und auch die Rieder setzten nach und überrumpelten die SKN-Defensive: Marcel Ziegl startete aus abseitsverdächtiger Position, legte dann uneigennützig für Patrick Schmidt auf und der stolperte die Kugel ins Tor (44.).

Was folgte war sicherlich eine Pausenansprache von Robert Ibertsberger, die sich gewaschen hatte. Denn die Wölfe kamen wie verwandelt aus der Kabine. Vom Start weg zeigten sie jetzt, dass man viel konzentrierter und aggressiver bei der Sache ist. In Minute 52 gab’s auch schon den ersten „Warnschuss“ für die Rieder – Hugi knallte das Leder knapp über die Latte. Nur sechs Minuten später tauchte Davies alleine vor Sahin-Radlinger auf, sein Kopfball war aber letztendlich zu harmlos. Die nächste Top-Chance dann in Minute 67: Nach einem tollen Stanglpass von Luxbacher, verpassten sowohl der eingewechselte Samuel Tetteh, als auch Goalgetter Alexander Schmidt nur ganz knapp.

Auch ein Kopfball von Tetteh (69.) brachte nicht den erhofften Ausgleich. Aber in Minute 83 war es dann doch soweit: Tetteh nützte seine dritte Chance zu 1:1! Nach herrlicher Vorarbeit von Neuzugang Taylor Booth, der ein sehr engagiertes Debüt im SKN-Dress ablieferte, schob der 24-Jährige zum Ausgleich ein.

In der Schlussphase suchten beide Teams noch ihre Chance auf den so sehnlichst erhofften Dreier – es blieb aber beim alles in allem gerechten Unentschieden, wodurch unser Rudel nach der 17. Runde auf dem neunten Tabellenplatz liegt.

 

SV Ried – spusu SKN St. Pölten  1 : 1  ( 1 : 0 )

Tore: 1:0 P. Schmidt (44.), 1:1 Tetteh (83.).

 

spusu SKN: Riegler; Blauensteiner (63. Steinwender), Luan, Muhamedbegovic (46. Drescher), Schulz – Booth , Pokorny, Luxbacher (81. Metu); Davies (63. Tetteh), A. Schmidt (81. Tanzmayr), Hugi

Ried: Sahin-Radlinger; Meisl, Reifeltshammer, Boateng; Bajic, Ziegl, Wießmeier (90. Lackner), Lercher; Nutz (80. Canadi); P. Schmidt (72. Möschl), Grüll (90. Sulley)

Gelbe Karten: Sulley bzw. Schulz, Pokorny, Booth

Hier gibt´s die Highlights der Partie:

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