Michael Blauensteiner im Gespräch!
11.12.2020

„Für Sentimentalitäten ist kein Platz!“

Bislang hat Michael Blauensteiner als einziger Spieler des Rudels noch keine Minute verpasst. Wir haben uns mit unserem Rechtsverteidiger über die bisherige Saison, seine Zeit beim kommenden Gegner und das morgige Spiel unterhalten!

Blue, zehn Runden sind gespielt und unsere Wölfe liegen mit 14 Punkten auf dem fünften Tabellenplatz. Hättest du damit vor der Saison gerechnet?

Viele haben uns eine derartige Ausbeute vor Saisonbeginn wohl nicht zugetraut, aber ich hatte von Anfang an ein sehr gutes Gefühl. Man hat in jedem Training und auch in jedem Vorbereitungsspiel – auch wenn da die Ergebnisse noch nicht gepasst haben – den Eindruck, dass hier eine Mannschaft am Zusammenwachsen ist. Das merkt man jetzt auch auf dem Platz!

Was zeichnet unser Rudel deiner Meinung nach aktuell aus?

Wir sind auf und auch neben dem Platz eine richtige Einheit geworden. Jeder ist für jeden da und weiß genau wo die Stärken und Schwächen des jeweils anderen liegen. Das binden wir derzeit auch sehr gut in unseren Spielstil ein.

Hat dieser Zusammenhalt aus deiner Sicht auch in Altach den Ausschlag gegeben, um wieder in die Spur zu kommen?

Definitiv – die deutliche Niederlage gegen Salzburg hat uns alle hart getroffen, aber wir wollten in Vorarlberg unbedingt gemeinsam eine entsprechende Reaktion zeigen. Das hat man glaube ich dann auch von der ersten Minute an gemerkt. Wir gehen gemeinsam durch gute und schlechte Zeiten und wollen Negativerlebnisse schnellstmöglich wieder korrigieren. Das ist uns in Altach als gesamtes Team gut gelungen.

Du bist der „Dauerläufer“ im Kader, hast als einziger Spieler noch keine Minute verpasst und zudem schon fünf Assists verbuchen können. Wie zufrieden bist du mit deinem Saisonverlauf?

Zufrieden bin ich eigentlich nie, denn es geht immer noch ein bisschen mehr. Deshalb arbeite ich auch daran jeden Tag besser zu werden. Die bisherigen Leistungen sind aber natürlich auch eine schöne Momentaufnahme. Sie beweisen mir, dass ich das volle Vertrauen des Klubs und des Trainerteams habe und mich auf dem richtigen Weg befinde. Den möchte ich jetzt konsequent weiter gehen.

Jetzt geht´s zum Abschluss der Hinrunde des Grunddurchgangs gegen den TSV Hartberg und damit gegen einen Ex-Klub von dir: Welche Erinnerungen hast du an die Steirer?

Natürlich habe ich einige schöne Erinnerungen an meine Zeit in der Steiermark. Neben den sportlichen Erfolgen wie etwa dem überraschenden Klassenerhalt sind dort auch einige Freundschaften entstanden. Die werden aber während meines ersten Duells gegen meinen Ex-Klub selbstverständlich ruhiggestellt. Da ist für Sentimentalitäten kein Platz! (lacht).

Was müssen wir tun, um gegen die Hartberger zum ersten Mal in diesem Jahr den zweiten Sieg in Folge einzufahren?

Wir wissen, dass Hartberg eine spielfreudige Mannschaft ist, diesen Spielfluss gilt es zu brechen. Wenn uns das gelingt und wir eine ähnliche Leistung wie in Altach auf den Platz bringen können, ist das nächste Erfolgserlebnis im Bereich des Möglichen. Und das wollen wir uns unbedingt holen!

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