Mit 5:1-Sieg die Heim-Durststrecke beendet!
09.11.2019

Galavorstellung gegen die WSG Tirol!

Unser spusu SKN St. Pölten hat nach elf langen Monaten endlich seinen „Heimfluch“ abgelegt und in der tipico Bundesliga sein erstes Heimspiel im Jahr 2019 gewonnen! Und das gleich einmal mit dem höchsten Sieg in unserer bisherigen Bundesligageschichte! Gegen die WSG Tirol brannte unser Rudel von der ersten Minute an ein Offensivfeuerwerk ab und setzte sich am Ende verdient mit 5:1 durch!

Unsere Wölfe durften gegen die WSG Tirol endlich auch in der NV Arena wieder jubeln!

Nach der erfolgreichen letzten Woche wollte unser Wolfsrudel auch im Duell mit dem diesjährigen Aufsteiger wieder voll anschreiben und erstmals seit dem 8. Dezember 2018 in der NV Arena wieder über einen vollen Erfolg jubeln. Leitwolf Alexander Schmidt vertraute zu diesem Zweck auf dieselbe Elf wie bei den Siegen gegen Ried und Rapid…eine Entscheidung, die sich bereits nach wenigen Augenblicken auszahlen sollte!

Wölfe bereits früh auf der Siegerstraße

Denn bereits mit der ersten Offensivaktion ging unsere Elf in Front: Meisl fand mit einem weiten Ball in die Spitze Pak, der das Leder im Strafraum behauptete und den besser postierten Balic bediente. Und unser Stürmer fackelte nicht lange und traf aus 16 Metern nach nur 58 Sekunden zur frühen Führung (1.).

Doch damit nicht genug – denn wenig später legte unser Offensiv-Youngster nach: Ingolitsch eroberte am gegnerischen Sechzehner das Leder und Balic schnürte per Schlenzer von der Strafraumgrenze den Doppelpack (8.). Ein Auftakt nach Maß, der noch besser werden sollte! Denn nach einem weiteren hohen Ball nach vorne nahm Pak dieses Mal selbst Maß und stellte mit einem Hammer ins rechte Eck auf 3:0 (22.)!

Danach ging im Offensivspiel unserer Wölfe allerdings ein wenig der Schwung verloren. Ein Umstand, den die Gäste durch einen direkten Freistoß von Pranter zum 1:3-Anschlusstreffer nutzen konnten (34.). Mit diesem Ergebnis ging es dann auch in die Pause.

Klare Verhältnisse in Durchgang Zwei

Nach dem Seitenwechsel konnten sich unsere Wölfe leistungstechnisch allerdings nochmals steigern und ließen in den zweiten 45 Minuten keinen einzigen gefährlichen Abschluss der Tiroler mehr zu. Man selbst konnte hingegen im Angriffsdrittel weiter Akzente setzen, Abschlüsse von Davies (46.) und Hofbauer (53.) konnten aber von Goalie Oswald entschärft werden.

Nach einer knappen Stunde Spielzeit war man dann aber doch zum vierten Mal erfolgreich – Ingolitsch wurde nach einer Flanke von Davies von Buchacher regelwidrig im Strafraum zu Fall gebracht, Luxbacher übernahm beim fälligen Elfmeter die Verantwortung und verwertete diesen staubtrocken zum 4:1 (57.)!

Die Partie war damit endgültig entschieden, doch unser Rudel hatte noch nicht genug: Bei einem Freistoß von Ambichl konnte Oswald kurz vor Schluss zwar noch retten, aber beim zweiten Versuch drückte Pak das Leder über die Linie und schnürte damit seinen „Doppel-Pak“ (85.).

Es sollte der Schlusspunkt einer für unsere Mannschaft historische Partie sein – denn mit diesem 5:1-Erfolg fuhr man den höchsten Sieg in der Bundesliga ein und erzielte erstmals in der höchsten österreichischen Spielklasse fünf Treffer und schob sich in der Tabelle vorläufig auf den siebenten Tabellenplatz. Jetzt geht es für unser Rudel aber erst einmal in die verdiente Länderspielpause!

 

spusu SKN St. Pölten – WSG Tirol                          5 : 1 ( 3 : 1 )

NV Arena, 2.300 Zuseher, SR Lechner

Tore: 1:0 Balic (1.), 2:0 Balic (8.), 3:0 Pak (22.), 3:1 Pranter (34.), 4:1 Luxbacher (57., Elfmeter), 5:1 Pak (85.).

 

spusu SKN: Riegler – Meisl, Drescher, Muhamedbegovic – Davies, Hofbauer (66. Ljubicic), Ambichl, Luxbacher (79. Messerer), Ingolitsch – Balic (73. Gartler), Pak.

WSG Tirol: Oswald – Neurauter, Hager, Svoboda, Buchacher (60. Gugganig) – Mader (60. Santin), L. Grgic – Yeboah, Toplitsch (78. Jurdik), Pranter – Dedic.

„Heute waren wir supereffizient. Wenn man so früh in Führung geht, setzt das natürlich Kräfte frei. Ich bin froh, dass wir diese schlechte Heimstatistik endlich beiseite schieben können. Wir haben vorne unser Sturmduo gefunden, es kann sich sehen lassen. Insgesamt bin ich hochzufrieden mit der Mannschaftsleistung. Das Team ist hungrig, das merkt man.“

Leitwolf Alexander Schmidt
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