Die WSG Tirol zu Gast in der NV Arena!
08.11.2019

Gegen Wattens den Dreier im Visier!

Heimspielzeit für unseren spusu SKN St. Pölten – nach den letzten Erfolgserlebnissen im Pokal und in der Meisterschaft steht für unsere Wölfe nun das Duell mit der WSG Tirol auf dem Programm. Gegen den Aufsteiger will man den positiven Trend aus der letzten Woche weiter fortsetzen und endlich auch in der Liga daheim wieder jubeln dürfen!

Nach dem wichtigen Dreier gegen den SK Rapid Wien erwartet unseren spusu SKN St. Pölten an diesem Wochenende zuhause die nächste schwierige Aufgabe: Mit der WSG Tirol ist der diesjährige Aufsteiger in die tipico Bundesliga in der NV Arena zu Gast. Die Elf von Thomas Silberberger holte aus ihren bisherigen 13 Spielen in der höchsten österreichischen Spielklasse insgesamt drei Siege und drei Unentschieden und steht damit mit zwölf Punkten aktuell auf dem achten Tabellenplatz.

Im ersten Aufeinandertreffen dieser beiden Teams gab´s im Innsbrucker Tivoli Stadion ein 1:1-Remis, den Ausgleichstreffer für den spusu SKN St. Pölten erzielte damals Michael Ambichl. Zuletzt hatten die morgigen Gäste allerdings einen Rückschlag zu verdauen – im Duell mit dem SCR Altach setzte es eine klare 0:4-Niederlage für die Tiroler.

„Ich gehe davon aus, dass wir aus den Pleiten zuletzt die richtigen Lehren ziehen und St. Pölten ungeschlagen verlassen…“, lässt WSG Coach Thomas Silberberger dennoch wissen. Und die Kampfansage aus dem Westen ist bei unserem Leitwolf Alexander Schmidt durchaus angekommen: „Uns ist sehr wohl bewusst, dass mit Wattens eine Mannschaft in die NV Arena kommt, die sehr unangenehm werden kann. Nichtsdestotrotz wollen wir natürlich den Schwung aus den letzten beiden Spielen mitnehmen und uns mit einem Erfolgserlebnis etwas Luft im Tabellenkeller verschaffen.“

Die Basis für diesen positiven Schwung hat man in der vergangenen Woche jedenfalls gelegt: Da gab’s ja immerhin einen Sieg gegen Ried im Cup. Und dann den Erfolg in Hütteldorf gegen Rekordmeister Rapid. Beide Male blieb man ohne Gegentor! Übrigens: Zweimal zu Null in Serie spielte man zuletzt vor einem Jahr im November (0:0 in Graz gegen Sturm, 2:0 zu hause gegen Innsbruck; Anm. d. Red.). „Aller guten Dinge sind bekanntlich drei“, schmunzelt Kapitän Christoph Riegler. Und der Cheftrainer fügt hinzu: „Wir haben zuletzt unsere Defensive stabilisiert. Der Unterschied zu unseren bisherigen Spielen war, dass unser Zweikampfverhalten ein anderes war – wir waren konsequent im Verteidigen des eigenen Tores. Der Grundstein zu den Erfolgen.“

Ähnlich sieht mit Husein Balic auch der Goldtorschütze aus der Rapid-Partie die Ausgangslage: „Auf uns wartet ein kompakter Gegner, der sich mit Sicherheit auf die Defensive konzentrieren und sein Heil im Konter suchen wird. Darauf müssen wir unbedingt vorbereitet sein. Auf uns wartet definitiv ein echtes Kampfspiel, bei dem wir wie gegen Rapid wieder über die Zweikämpfe in die Partie finden und über schnelles Kombinationsspiel zum Erfolg kommen müssen.“

Fix ist jedenfalls, dass es bei diesem Unterfangen auch zu einem Aufeinandertreffen mit einem alten Bekannten kommen kann. Mit Florian Mader steht bei den Tirolern nämlich auch ein Spieler mit SKN-Vergangenheit im Kader. Der 37-jährige Mittelfeldspieler absolvierte zwischen Juni 2015 und Jänner 2017 insgesamt 43 Partien in der ersten und zweiten Bundesliga für den spusu SKN St. Pölten, konnte dabei fünf Tore und drei Assists für sich verbuchen und war auch Teil der St. Pöltner Meistermannschaft aus der Saison 2015/2016.

Gastgeschenke wird es für den ehemaligen Wolf allerdings keine geben. Unser Rudel ist nämlich fest entschlossen nach knapp zehn Monaten endlich wieder einen Ligasieg in der NV Arena einzufahren. Zur Umsetzung dieses Plans steht zum Glück auch der gesamte Kader bereit: Luan Leite da Silvs steht nach seiner abgesessenen Gelbsperre dem Team wieder zur Verfügung, wodurch sich alle Wölfe für das kommende Heimspiel fit meldeten. Auch Daniel Luxbacher und George Davies, die beim Auswärtsspiel beim SK Rapid Wien mit leichten Blessuren ausgewechselt wurden, stiegen unter der Woche wieder ins Mannschaftstraining ein und somit ein Thema für die Startelf.

Einem spannenden Spiel steht somit nichts mehr im Wege! Der Anpfiff zur Partie in der NV Arena erfolgt morgen um 17:00 Uhr (live auf Sky Sport), als Schiedsrichter des Spiels fungiert Harald Lechner.

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