Leitwolf Thomas Flögel im Gespräch!
06.03.2019

Juniors bereit für die Rückrunde!

Am Wochenende erwacht auch die Regionalliga Ost und damit unsere spusu SKN Juniors wieder aus dem Winterschlaf. Nachdem man den Herbst auf Tabellenplatz Zölf beendete, will man sich in der Rückrunde trotz Kaderverjüngung weiter nach oben orientieren. Wir baten Leitwolf Thomas Flögel vor dem ersten Pflichtspiel zum Gespräch.

Thomas, die Vorbereitung auf das Fußballjahr 2019 ist endgültig vorbei. Wie bist du mit den letzten Wochen bei unseren Jungwölfen zufrieden?

Insgesamt gesehen bin ich sehr zufrieden mit den Leistungen der Jungs. Wird haben im Winter wieder einen großen Umbruch gehabt und die Mannschaft, die ohnehin schon einen sehr niedrigen Altersdurchschnitt gehabt hat, noch weiter verjüngt. Eigentlich ist es wieder eine komplett neue Truppe, mit der wir jetzt arbeiten. Dennoch haben wir im Rahmen der Vorbereitung in den Tests bereits sehr gute Leistungen gezeigt und nur eine Partie knapp verloren. Jetzt gilt es diese positiven Ansätze auch in der Meisterschaft, wo natürlich ein anderer Druck herrscht, entsprechend umzusetzen. Darin liegt selbstverständlich auch meine Aufgabe für die kommenden Wochen.

Was sind deine Ziele und Erwartungen für die Rückrunde in der Regionalliga Ost?

Mein oberstes Ziel ist es natürlich immer, die jungen Spieler nach und nach an die Kampfmannschaft heranzuführen und ihnen den Sprung zu den Profis zu ermöglichen. Da sehe ich aktuell bei einigen meiner Jungs durchaus das Potenzial dazu, diese Chance auch wirklich zu ergreifen. Zusätzlich dazu gilt es aber auch in der Tabelle eine entsprechende Rolle zu spielen. Wir wollen uns im Frühjahr im Mittelfeld der Liga etablieren und dementsprechend schnellstmöglich nichts mit dem Abstiegskampf zu tun habe.

Die Transfersperre hat natürlich auch unsere Juniors in der Winterpause beeinflusst – wie geht ihr damit aktuell um?

Das war klarerweise wie für die Profimannschaft auch bei uns ein Thema, mit dem wir entsprechend umgehen mussten. Die Transfersperre war auch einer der Gründe, warum wir den Kader weiter verjüngt und beispielsweise Spieler aus der U18-Mannschaft nach oben gezogen haben. Jetzt gilt es einfach das Beste aus dieser Situation zu machen und die Herausforderung anzunehmen. Jeder hat in dieser Frühjahrssaison die Möglichkeit, sich entsprechend zu präsentieren, wir haben eigentlich nicht viel zu verlieren. Dennoch müssen natürlich auch die Ergebnisse auf dem Platz stimmen. Dazu muss jeder von uns an seine Leistungsgrenze gehen – das erwarte ich mir auch von meinen Jungs.

Am kommenden Freitag steigt das erste Bewerbsspiel gegen den SK Rapid Wien II. Was erwartest du dir von dieser Partie?

Es wird mit Sicherheit eine sehr interessante Partie. Duelle gegen andere Amateurteams haben immer einen ganz besonderen Reiz, weil der Gegner nicht so agiert, wie andere Regionalligamannschaften. Hier steht meistens die spielerische Komponente im Vordergrund. Hohe Bälle in die Spitze, wie man sie in der Liga sonst häufig sieht, stehen da nicht auf der Tagesordnung. Ich hoffe, dass wir mit Kreativität und Spielwitz dagegenhalten und wenn möglich überraschen können. Die Favoritenrolle gehört sicher den Rapidlern, aber ich und mein Team nehmen die Jägerrolle in dieser Partie gerne an und freuen uns, dass es endlich wieder losgeht.

Anzeige