Bittere Derby-Pleite mit süßem Beigeschmack!
10.03.2019

Meistergruppe trotz Niederlage fixiert!

Unser spusu SKN St. Pölten geht mit einem lachenden und einem weinenden Auge aus diesem Wochenende heraus. Gegen den FC Admira Wacker Mödling zeigte man sich in der Offensive zwar verbessert, verabsäumte es aber das Spiel zu seinen Gunsten zu entscheiden und musste aufgrund von Unachtsamkeiten in der Defensive eine bittere 2:3-Niederlage hinnehmen. Dennoch war nach der Partie die Teilnahme an der Meistergruppe fixiert.

Im dritten Spiel im Fußballjahr 2019 wollte unser Wolfsrudel gegen den FC Admira Wacker Mödling endlich den ersten vollen Erfolg einfahren und damit auch die letzten Zweifel an der Teilnahme an der Meistergruppe beseitigen. Leitwolf Ranko Popovic nahm zu diesem Zweck gleich drei Änderungen im Vergleich zur Rapid-Partie aus der Vorwoche vor. So kamen Daniel Luxbacher, Sandro Ingolitsch und Kwang-Ryong Pak neu ins Team, während Eldis Bajrami, Robert Ljubicic und Daniel Schütz auf der Bank Platz nahmen.

Richtige Antwort auf Rückstand

Die gesamte Partie war allerdings von schwierigen äußerlichen Bedingungen geprägt. Starke Windböen machten einen geordneten Spielaufbau fast unmöglich, beide Mannschaften brauchten einige Zeit, um sich auf die Witterungsverhältnisse einzustellen. So war ein Schuss von Admira-Spieler Vorsager, der deutlich sein Ziel verfehlte, in der ersten halben Stunde der einzige Aufreger (15.).

Danach sollte allerdings wieder die derzeitige „Achillesferse“ unseren Wölfen zum Problem werden: Denn nach einer Freistoßflanke von links kam der aufgerückte Aiwu im Strafraum unseres Rudels frei zum Kopfball und stellte auf 1:0 für die Hausherren (36.). Die Antwort ließ aber nicht lange auf sich warten – einen zu kurz geklärten Freistoß bugsierte Luxbacher Richtung Tor, Meisl fälschte das Leder noch entscheidend ab und traf damit zum umjubelten Ausgleich (40.). Somit ging es mit einem 1:1-Remis in die Pause.

Gemischte Gefühle am Schluss

Nach dem Seitenwechsel übernahmen unsere Wölfe allerdings das Kommando auf dem Feld und drängten auf den Führungstreffer. Ebendiesen hatte zunächst Fountas auf dem Fuß, doch sein Abschluss aus spitzem Winkel wurde von Aiwu von der Linie gekratzt (56.). Zehn Minuten später hatten unsere Wölfe bereits den Torschrei bereits auf den Lippen – nach einer Flanke von Rasner verfehlte der völlig freie Gartler aber aus kurzer Distanz per Kopf das Gehäuse (67.).

Als dann noch Pak einen Kopfball aus guter Position danebensetzte, wäre das 2:1 für unseren spusu SKN eigentlich längst überfällig gewesen (73.). Doch dann schlug es auf der Gegenseite ein…einen Abschluss von Hjumand fälschte Drescher unglücklich genau in den Lauf von Kalajdzic ab, der das Leder aus kurzer Distanz nur mehr über die Linie drücken musste (83.).

Doch unser Team bewies Moral und warf nochmals alles nach vorne, um den Ausgleich noch zu erzwingen. Ein Aufwand, der noch belohnt wurde. Bei einer Flanke von Rasner ging Schösswendtner mit der Hand zum Ball und Gartler verwandelte den Elfmeter zum umjubelten Ausgleich (92.).

Zu einem Punktgewinn sollte es aber dennoch nicht reichen – denn in der letzten Aktion des Spiels leistete man sich bei einer Ecke erneut eine Unachtsamkeit und Aiwu köpfte zum 3:2 für die Hausherren ein (94.).

Damit stand am Ende eine äußerst bittere 2:3-Niederlage im Derby zu Buche. Dennoch durfte man sich an diesem Abend doch noch über eine positive Nachricht freuen – durch die Ergebnisse auf den anderen Plätzen buchte man trotz dieser Pleite das Ticket für die Meisterrunde!

 

Admira Wacker Mödling – spusu SKN St. Pölten                           3 : 2 ( 1 : 1 )

BSFZ Arena, 2.200 Zuseher, SR Altmann

Tore: 1:0 Aiwu (36.), 1:1 Meisl (40.), 2:1 Kalajdzic (83.), 2:2 Gartler (92., Elfmeter), 3:2 Aiwu (94.).

 

spusu SKN: Riegler – Meisl, Luan, Drescher – Ingolitsch, Fountas, Mislov, Luxbacher, Rasner – Gartler, Pak (85. Balic).

Admira Wacker: Leitner – Aiwu, Schösswendter, Bauer – Zwierschitz, Toth, Scherzer (65. Maier) – Vorsager, Hjulmand – Kalajdzic, Schmidt (87. Starkl)

Gelbe Karten: Zwierschitz (55., Foul) bzw. Ingolitsch (50., Foul).

Wir hätten uns mehr verdient, sind aber durch unser Hauptproblem – die Standards – bestraft worden. Positiv ist, dass wir nach Gegentoren zweimal zurückgekommen sind. Auch deshalb ist das Ergebnis am Ende sehr enttäuschend. Positiv ist aber auch, dass wir unser Ziel, die Qualifikation für die Meistergruppe, erreicht haben. Es wartet aber noch viel Arbeit auf uns.

"Leitwolf" Ranko Popovic
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