Gegentreffer in der 94. Minute besiegelt Niederlage!
28.04.2019

Schmerzhafte Last-Minute-Pleite gegen die Austria

Dieser Fuballnachmittag war für unseren spusu SKN St. Pölten richtig bitter – obwohl unsere Elf in der ersten Hälfe durch einen Treffer von Rene Gartler gegen die Austria in Führung ging, stehen unsere Wölfe am Ende mit leeren Händen da. Denn mit der allerletzten Aktion des Spiels kassierte man aus einem Elfmeter-Nachschuss noch das 1:2 und musste sich damit den Wienern geschlagen geben…

Im zweiten Duell im Rahmen des „Austria-Doppels“ war die Zielsetzung für unser Wolfsrudel nach dem Punktgewinn am vergangenen Mittwoch im Wien klar: In der heimischen NV Arena wollte man unbedingt drei Punkte gegen die Veilchen folgen lassen. Zu diesem Zweck stellte Leitwolf Ranko Popovic seine Elf auf zwei Positionen um und nahm die wieder spielberechtigten Gartler und Rasner anstelle von Schütz und Mislov in die Anfangsformation.

Gartler besorgt Pausenführung

Gleich zu Beginn der Partie musste unser Team allerdings einen Rückschlag verkraften, als Ljubicic nach einem Zusammenstoß mit einer Knieverletzung ausgewechselt werden musste (6.). Kurz darauf kamen die Gäste zu ihren ersten Möglichkeiten. Erst musste Ingolitsch in höchster Not gegen Monschein retten (11.), ehe Riegler bei einem Kopfball von Schoissengeyr die Oberhand behielt (13.).

In weiterer Folge neutralisierten sich beide Teams und fanden kein wirkliches Mittel, um das gegnerische Tor in Bedrängnis zu bringen. Nach einer knappen halben Stunde gelang unserem Wolfsrudel aber der Führungstreffer: Ein Schuss von Haas wurde von Klein im Strafraum mit der Hand geblockt, Gartler übernahm die Verantwortung und verwertete den fälligen Strafstoß eiskalt zur 1:0-Führung (28.).

Dennoch blieben die „Veilchen“ bis zur Pause das gefährlichere Team und kamen dem Ausgleich noch einmal sehr nahe – ein Kopfball von Schoissenger klatschte zum Glück aber nur an die Stange (45.). Somit ging es mit einer knappen Führung in die Kabinen.

Nackenschlag in der Nachspielzeit

Nach dem Seitenwechel waren es dann die Wölfe, die den ersten offensiven Akzent setzten, doch ein Kopfball von Petrovic ging nur um Zentimeter am langen Eck vorbei (47.). Auf der Gegenseite war erneut Riegler gegen Schoissengeyr zur Stelle (53.), ehe auch unsere Nummer Eins machtlos war. Ein eigentlich harmloser Ball konnte von unserer Defensive nicht entsprechend geklärt werden und Grünwald erzielte aus kurzer Distanz den Ausgleich für die Ibertsberger-Elf (55.).

Danach kam unsere Truppe allerdings wieder deutlich besser ins Spiel und arbeitete am neuerlichen Führungstreffer: Doch sowohl Ambichl, der mit zwei Freistoßen an Austria-Goalie Lucic scheiterte (64., 73.), als auch Schütz aus guter Position (78.) und Rasner per Fernschuss (81.) konnten ihre jeweiligen Chancen auf das zweite Tor nicht nutzen.

Und so kam in der Schlussphase die kalte Dusche. Zwar vergab abermals Schoissengeyr kurz vor Schluss seine nächste Kopfballmöglichkeit (86.), aber in der Nachspielzeit schlug es doch nochmal in unserem Gehäuse ein: Denn in der letzten Minute der Nachspielzeit foulte Haas Madl im Strafraum und verschaffte den Austrianern somit einen Elfmeter. Bei diesem konnte sich Riegler gegen Turgeman zwar noch auszeichnen, doch im Nachsetzen fand das Leder über etliche Umwege doch noch den Weg ins Tor (94.)…

Somit war die bittere Pleite in letzter Sekunde leider besiegelt und unsere Wölfe standen mit leeren Händen da. Nun gilt es diese Partie schnellstmöglich abzuhaken und in der kommenden Woche mit alter Frische ins Duell mit dem SK Sturm zu gehen.

 

spusu SKN St. Pölten – FK Austria Wien                            1 : 2 ( 1 : 0 )

NV Arena, 4.020 Zuseher, SR Ciochirca

Tore: 1:0 Gartler (28.), 1:1 Grünwald (55.), 1:2 Turgeman (94.)

 

SKN: Riegler – Luan, Ambichl, Petrovic – Ingolitsch, Luxbacher, Ljubicic (6. Schütz), Rasner (85. Mislov), Haas – Balic, Gartler (71. Vucenovic).

FK Austria Wien: Lucic – Schoissengeyr, Madl, Igor – Klein, Demaku (77. Prokop), Matic, Martschinko – Grünwald, Monschein (81. Edomwonyi), Turgeman.

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