Alexander Schmidt im Interview!
14.09.2019

Unser Leitwolf im Gespräch!

Alex, die erste Phase der neuen Saison ist vorbei – wie sieht bislang dein Fazit aus?

Natürlich hätte es der ein oder andere Punkt mehr sein können, doch insgesamt gesehen spiegelt der aktuelle Punktestand aus meiner Sicht wohl die bisherige Leistung wider. Wir arbeiten täglich hart, um die Mannschaft weiterzubringen und sind dabei aus meiner Sicht auf einem guten Weg, dürfen uns aber keinen Illusionen hingeben. Wir müssen uns derzeit jeden Punkt hart erarbeiten. Dennoch bin ich für die kommenden Partien positiv gestimmt, weil mir die Mannschaft zeigt, dass die Entwicklung in die richtige Richtung geht.

Wie viel „Alexander Schmidt“ steckt aus deiner Sicht bereits in unserem Wolfsrudel?

Sehr viel, vor allem die athletischen Werte der letzten Wochen und die Trainingsperformance der Mannschaft während der Länderspielpause haben mir gezeigt, dass gewisse Abläufe immer besser funktionieren. Die Punkteausbeute spricht wie gesagt zwar noch nicht ganz dafür, aber ich bin überzeugt, dass sich das in den nächsten Wochen ändern wird.

In der Länderspielpause hat man bekanntlich als Trainer Zeit, um an etlichen Schrauben zu drehen und Dinge zu verbessern, die zuvor noch nicht nach Wunsch funktioniert haben. Wo hast du in den vergangenen beiden Wochen den Hebel angesetzt?

Der Hauptfokus ist vor allem auf der Athletik, sowie der Verbesserung der Kompaktheit in der Defensive und den offensiven Umschaltmomenten gelegen. Für uns wird es wichtig sein, dass wir in Zukunft einfach weniger Gegentreffer bekommen und im Angriffsdrittel mehr Effizienz und Durchschlagskraft an den Tag legen. Daran haben wir in den letzten Tagen intensiv gearbeitet.

Sowohl bei den Profis, als auch bei den Juniors wird in dieser Saison vermehrt auf die „Junge Garde“ gesetzt. Zahlreiche Spieler der Jungwölfe werden immer wieder ins Training der Kampfmannschaft eingebaut, mit Noah Steiner hat ein Youngster auch schon seine ersten beiden Bundesliga-Einsätze absolviert. Wie bist du mit der Entwicklung der jungen Spieler zufrieden?

Ich sehe sie sehr positiv, weil ich dadurch immer mehr Alternativen bekomme. Steiner, Muhamedbegovic und Vucenovic haben in dieser Saison schon bewiesen, dass sie die Qualität für die Bundesliga haben und auch potenzielle Startelfkandidaten sind. Zudem drängen zum Beispiel Spieler wie Christoph Messerer oder Alexander Freismuth von den Juniors nach und zeigen im Training der Kampfmannschaft immer wieder auf. In diesem Bereich sind wir also aus meiner Sicht gut aufgestellt.

Kommen wir zum Abschluss noch zum Tagesgeschäft: In den kommenden beiden Runden stehen zwei sehr wichtige Duelle gegen den SCR Altach und den FC Admira Wacker Mödling auf dem Programm. Was erwartest du dir von diesen beiden Spielen?

Ich möchte, dass wir jene Punkte auf dem Feld in die Tat umsetzen, die wir in den letzten Trainingseinheiten intensiv besprochen und trainiert haben. Das Hauptaugenmerk wird dabei wie bereits erwähnt auf einer kompakteren Defensive und mehr Präzision im Angriffsdrittel liegen. Da müssen wir uns im Vergleich zu den letzten Spielen auf alle Fälle verbessern. Wenn uns das gelingt, sehe in den Duellen mit Altach und der Admira positiv entgegen.

Anzeige