Wölfe holen 2:2-Remis!
20.10.2019

Verdienter Punktgewinn gegen die Veilchen!

Zwar wurde es für unseren spusu SKN St. Pölten auch im Duell mit dem FK Austria Wien nichts mit dem erhofften Heimsieg, aber dennoch kann unsere Elf einige positiv Aspekte aus dieser Partie mitnehmen. Trotz zweimaligen Rückstandes erkämpfte man sich mit viel Einsatz nämlich ein verdientes 2:2-Remis. Besonders erfreulich war dabei der Treffer eines Rückkehrers…

Zum ersten Mal in diesem Jahr konnte Leitwolf Alexander Schmidt auf die Dienste von Kwang Ryong Pak zurückgreifen. Der Nordkoreaner, der am Freitag nach St. Pölten zurückgekehrt war, stand nach seiner langen Verletzungspause in der Startelf und sollte dem Spiel auch gleich seinen Stempel aufdrücken. Der Beginn verlief allerdings leider nicht nach den Vorstellungen unserer Wölfe…

Nach frühem Gegentor mit Rückstand in die Pause

Denn die Gäste aus Wien gingen mit der ersten gefährlichen Aktion im Spiel in Front. Grünwald steckte auf den im Abseits stehenden Turgeman durch, der den Ball auf Monschein weiterleitete und der knallte das Leder aus halblinker Position zum 0:1 in die Maschen (6.). Ein Rückschlag, von dem sich unser Rudel erst einmal erholen musste.

Und beinahe hätte man zu lange dafür gebraucht: Denn nur wenige Minuten nach dem ersten Gegentreffer musste Riegler in höchster Not gegen Turgeman retten, während Fitz den Nachschuss am Tor vorbeisetzte (8.). Nach und nach erfing sich unsere Truppe allerdings und konnte ihrerseits die ersten offensiven Akzente setzen.

Nach einem schnellen Angriff über rechts fiel ein Ingolitsch-Schuss aber zu zentral aus (23.), während ein Freistoß von Balic Austria-Goalie Lucic ebenso wenig vor Probleme stellte (30.), wie ein Versuch von Pak kurz vor der Halbzeit (43.). Somit ging es mit einem knappen Rückstand in die Kabinen.

Pak und Gartler sichern das Remis

Nach dem Seitenwechsel hätte es jedoch beinahe wieder einen Nackenschlag gegeben, als sich Riegler bei einem Schuss von Monschein auszeichnen konnte. Beim darauffolgenden Abstaubertor vor Turgeman stand der Stürmer der Gäste dann zum Glück im Abseits (48.). Im Anschluss daran drängte unser Rudel aber seinerseits auf den Ausgleich, ein Kopfball von Balic fand aber noch nicht sein Ziel (56.).

Kurz darauf war es aber soweit – Luan fand mit einem idealen Zuspiel in die Spitze den durchstartenden Pak, der blieb allein vor Lucic ruhig und besorgte bei seinem Comeback mit einem herrlichen Heber den Ausgleich zum 1:1 (59.). Lange sollte die Freude darüber aber leider nicht währen…denn nach einem weiten Ball in die Spitze und einer missglückten Klärungsaktion unserer Defensive kam der Ball zum freistehenden Turgeman und der traf zur neuerlichen Führung der Austria ins leere Tor (67.).

Doch die Wölfe gaben nicht auf und spielten weiter mutig nach vorne. Eine Tatsache, die sich letztendlich bezahlt machen sollte! Denn in der 87. Minute wurde Luxbacher von Jeggo im Strafraum umgestoßen, der eingewechselte Gartler übernahm die Verantwortung und besorgte durch den fälligen Elfmeter das umjubelte 2:2 (87.).

Somit holte man am Ende trotz einiger Rückschläge gegen die „Veilchen“ einen absolut verdienten Punkt, auf den man für die kommenden Aufgaben aufbauen kann. Am nächsten Wochenende steht nämlich gleich das nächste schwere Heimspiel auf dem Programm, wenn unser Rudel auf den SK Sturm Graz trifft.

 

spusu SKN St. Pölten – FK Austria Wien                          2 : 2 ( 0 : 1 )

NV Arena, 4.200 Zuseher, SR Schörgenhofer

Tore: 0:1 Monschein (6.), 1:1 Pak (59.), 1:2 Turgeman (67.), 2:2 Gartler (87., Elfmeter).

 

spusu SKN: Riegler – Meisl, Luan, Drescher – Ingolitsch (82. Haas), Ambichl (68. Gartler), Luxbacher, Davies – R. Ljubicic (54. Rasner) – Pak, Balic

Austria Wien: Lucic – Serbest, Madl, Borkovic – Klein, Grünwald, Jeggo, Fitz (68. Prokop), Martschinko – Turgeman (79. Edomwonyi), Monschein

Es war ein leistungsgerechtes Unentschieden. Insgesamt war alles relativ ausgeglichen. Man muss der Mannschaft ein Kompliment machen, sie hat nie aufgesteckt. Das Comeback von Pak war fast schon sensationell. Als ich hörte, dass er im Nationalteam 90 Minuten gespielt hat, war für mich klar, dass er schnell zurückkommen muss, damit wir ihn einsetzen können. Er ist mit seiner Wucht für jeden Verteidiger unangenehm.“

Leitwolf Alexander Schmidt

Hier gibt´s die Highlights der Partie:

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