Positives Ergebnis im Visier!
01.03.2019

Wölfe wollen Meistergruppe fixieren!

Zum ersten Mal im Jahr 2019 rollt der Ball wieder in der NV Arena, wenn unser spusu SKN St. Pölten morgen auf den SK Rapid Wien trifft. Gegen die Hütteldorfer ist man aufseiten des Wolfsrudels voll darauf fokussiert, die Teilnahme an der Meistergruppe endgültig in trockene Tücher zu bringen. Somit soll es auch für Ex-Leitwolf Dietmar Kühbauer auf keinen Fall ein Willkommensgeschenk geben…

Husein Balic und Taxiarchis Fountas wollen gegen die Hütteldorfer wieder jubeln!

Zehn Mal saß Didi Kühbauer bislang in der NV Arena auf der Trainerbank. Neun Mal als SKN-Trainer, einmal war er mit der Admira zu Gast. Fünf Mal musste er als Verlierer nach der Partie Rede und Antwort stehen. Das will er diesmal bei seiner „Heimkehr" natürlich nicht erleben. „Wir brauchen drei Punkte, um unsere Chance auf die Top 6 noch zu wahren", gibt's für den Ex-St. Pölten-Coach, der ja im vergangenen Oktober die Seiten wechselte und das Rudel Richtung Hüttendorf und Rekordmeister Rapid verließ, keine Diskussionen. Genau diesen Plan will man vonseiten unserer Wölfe dem ehemaligen Übungsleiter aber gründlich verderben!

Statistisch gesehen wird dieses Unterfangen allerdings alles andere als leicht – denn seit der Saison 1992/93 wartet man nun schon auf einen St. Pöltner Heimsieg gegen Grün-Weiß. Damals spielte noch Ivica Vastic im Dress unserer Elf und bezwang Michael Konsel beim 5:0-Kantersieg auf dem Voithplatz zwei Mal. Doch das ist längst Fußballgeschichte. Seit unsere Wölfe wieder in die Bundesliga zurückgekehrt sind, gab's fünf Duelle (4x Meisterschaft, 1x ÖFB Cup) mit den Rapidlern in der NV Arena. Und leider noch keinen einzigen vollen Erfolg: Nach zwei Unentschieden, setzte sich zuletzt drei Mal der Gast aus dem Westen Wiens durch. Eine Tatsache, die man jetzt unbedingt ändern will!

Dass die Wiener dieses Mal nach dem 2:0-Sieg gegen die Salzburger „Bullen“ mit breiter Brust ins Wolfsrevier kommen, interessiert Cheftrainer Ranko Popovic dabei ebenso wenig, wie die Kampfansage seines Vorgängers. „Für uns ist dieses Spiel vor einer hoffentlich großartigen Kulisse eine Belohnung für unsere bisherigen Leistungen. Uns ist natürlich allen bewusst, dass diese Partie ein schwerer Brocken für uns wird, aber ich bin davon überzeugt, dass wir auch in diesem Spiel die Chance haben, den nächsten Schritt Richtung Meistergruppe zu gehen“, ist unser Leitwolf überzeugt, dass sein Team auch gegen die Hütteldorfer in der Lage ist, ein positives Ergebnis zu erreichen. Eine Meinung, die auch innerhalb des Wolfsrudels nach dem hart erkämpften 1:1-Remis in Hartberg Unterstützung findet: „Wir haben uns mit dem Punktgewinn in der letzten Woche für die Cuppartie rehabilitiert, jetzt wollen wir genau dort weitermachen“, gibt Roko Mislov die Marschroute vor.

Verzichtet werden muss dabei neben den beiden Langzeitverletzten George Davies und Issiaka Ouedraogo auch auf Dominik Hofbauer, den eine Bänderverletzung im Knie außer Gefecht setzt. Der Rest der Wölfe meldete sich hingegen für das erste Heimspiel des Jahres fit, einem spannenden Duell steht somit nichts mehr im Weg!

Der Anpfiff der Partie erfolgt um 17:00 Uhr, als Schiedsrichter des Spiels fungiert Dominik Ouschan.

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