Gute Leistung wurde nicht belohnt

Als Tabellenführer fuhren die Wölfe nach Vorarlberg, als Zweiter ging es wieder nach Hause. Dazwischen lagen 90 bittere Minuten, in denen man aus vielen guten Chancen kein Kapital schlagen konnte und am Ende gegen die Lustenauer Austria 0:3 unterlag.

Das Wolfsrudel startete mit breiter Brust ins Spitzenspiel der ADMIRAL 2. Liga, nahm das Heft sofort in dir Hand und hatte durch El Hadj Mane (4.) und Christoph Messerer (7.) auch gleich zwei gute Chancen, die allerdings vergeben wurden. Die Hausherren machten es da gleich besser. Sie nützten ihre erste Möglichkeit eiskalt aus:

Nach einer schönen Flanke von Fabian Gmeiner war Mame Wade mit dem Kopf zur Stelle und sorgte in der 12. Minute für die frühe Führung der Elf von Markus Mader. Und die legte gleich nach. Denn nach einem Patzer in der SKN-Abwehr stürmte Wade alleine auf Christopher Knett zu. Zwar versuchten Dirk Carlson und Lukas Buchegger den Senegalesen noch zu stoppen, doch der war letztendlich der Glücklichere und traf zum 2:0 (16.). Ein herber Dämpfer für die Blau-Gelb-Roten, die einige Zeit brauchten, um sich von diesem Schock zu erholen.

Vor der Pause war man dann aber wieder im Spiel, übernahm das Kommando. Und man kam auch zu guten Chancen. Die beste hatte Mane, der in Minute 36 aber die Kugel alleine vor Dominik Schierl neben das Tor schob. So ging’s mit einem klaren Rückstand in die Kabinen. Aus denen die Wölfe sehr bissig zurückkamen. Gleich drei Mal hatten Mane (52.), Gschweidl (54.) und Gschweidl/Perovic im Doppelpack (61.) die Möglichkeit das Wolfsrudel wieder heran zu schießen – alleine, das Runde wollte nicht ins Eckige. So verrannen die Minuten. Und als dann auch noch Mohamed-Amine Bouchenna in der 89. Minute einen Patzer von Sondre Skogen eiskalt ausnutzte und zum 3:0 einschob, war die Partie endgültig gelaufen. Klar, dass Coach Cem Sekerlioglu sehr enttäuscht war: „Auch, weil heute sicherlich nicht die bessere Mannschaft gewonnen hat. Die Lustenauer waren allerdings die eindeutig effizientere. Sie haben unsere wenigen Fehler bitter bestraft. Und wir haben leider die besten Chancen liegen gelassen. Aber wie ich schon vor der Partie gesagt habe –das Titelrennen ist noch lange nicht entschieden. Das war ein Rückschlag, aber wir werden weiter kämpfen.“

 

AUSTRIA LUSTENAU – SKN ST. PÖLTEN 3:0 (2:0)

 

Torfolge: 1:0(12.) Wade, 2:0 (17.) Wade, 3:0 (89.) Bouchenna

 

Gelbe Karten: Jastremski(88., Kritik) bzw. Skogen (63., Foul), Hausjell (92., Foul).

Lustenau: Schierl;Gmeinder, Maak (46. William), Viosine, Rouquette (82. Ibertsberger); Delaye,Grabher; Lahne (64. Bouchenna), Wade (56. Gorzel), Ismailcebioglu (82.Abubakar); Jastremski

St. Pölten: Knett;Buchegger, Skogen, Celic (62. Thesker); Amoah (75. Halmich), Messerer,Stendera, Carlson; Perovic (62. Djuricin), Gschweidl (62. Hausjell), Mane (75.Ferstl)

Sun-Minimeal-Arena Lustenau, 3.351Zuschauer, SR Gishamer

 

Wolf

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