Klarer Sieg nach Blitzstart gegen Rapid II!

Der erste volle Erfolg im neuen Jahr ist im Sack! Nach zwei bitteren Auftaktniederlagen in der Frühjahrssaison zeigte unser Rudel gegen den SK Rapid II die einzig richtige Reaktion und fertigte den SK Rapid II mit 4:0 ab. Den Grundstein dazu legte man dabei gleich in den ersten zwei Minuten des Spiels!

Das Ziel unserer Elf für das zweite Heimspiel im neuen Jahr war klar – gegen den SK Rapid II sollten endlich die ersten drei Zähler nach der Winterpause auf das Punktekonto wandern. Und daran wollte man auch vom Anpfiff weg nicht den Funken eines Zweifels aufkommen lassen!

 

Es hatten noch nicht einmal alle Zuseher auf ihren Sitzen Platz genommen, als ihnen schon zum ersten Mal an diesem Abend der Torschrei über die Lippen kam. Denn unsere Wölfe legten gegen die Youngsters der Hütteldorfer einen wahren Traumstart hin, der durch einen Geniestreich eröffnet wurde. Nach einem weiten Ball in die Spitze kam Djuricin am linken Strafraumrand an die Kugel und hob diese perfekt über Rapid-Goalie Orgler ins lange Eck – ein Treffer der Marke „Weltklasse“ (1.)!

 

Die Gäste wirkten geschockt… und verschlimmerten ihre Situation kurz darauf selbst. Denn nur eine Minute nachdem Führungstor ließ Orgler einen Rückpass von Rapid-Verteidiger Brunnhofer durchrutschen und sorgte damit unfreiwillig für die 2:0-Führung unseres Rudels (2.).

 

In weiterer Folge kontrollierte man in der ersten halben Stunde Ball und Gegner, ohne wirklich in Gefahr zu kommen. Die Ausnahme stellte eine Umschaltsituation der Gäste dar, in der SKN-Goalie Knett aber einen Schuss von Ekereokosu entschärfen konnte (13.).

 

Auf der Gegenseite hatte man hingegen mehrmals den dritten Treffer auf dem Fuß: Erst setzte Skogen einen Kopfball nach Celic-Ecke an die Latte, ehe wenige Sekunden darauf Djuricin aus kurzer Distanz an Orgler scheiterte und damit seinen Doppelpack verpasste (23.). Und da unser Winterneuzugang auch bei seinem nächsten Versuch am Schlussmann der Gäste scheiterte (40.), ging es mit einer Zwei-Tore-Führung in die Kabinen.

 

Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich am Charakter der Partie wenig. Die Wölfe hatten das Geschehen auf dem Feld absolut im Griff und setzten in der Offensive weiterhin Nadelstiche. Gelegenheiten von Krasniqi (48.), Messerer (50.) Hausjell (63.) und Perovic (67.) hatten aber noch nicht den gewünschten Effekt.

Zu Beginn der Schlussviertelstunde gab es dann aber doch noch ein emotionales Highlight: Stendera setzte per idealem Steilpass den eingewechselten Gschweidl in Szene, der blieb vor dem Tor eiskalt und erzielte nicht nur das 3:0, sondern auch seinen ersten Treffer nach seiner langen Verletzungspause (76.). Entsprechend groß fiel auch der Jubel über diesen Treffer mit der gesamten Mannschaft vor der eigenen Betreuerbank aus!

 

Die Partie war entschieden und die Gäste sorgten dafür, dass das Ergebnis sogar noch höher ausfiel. Denn durch ein weiteres Missverständnis zwischen Rapid-Kapitän Badarneh und seinem Schlussmann bei einem Rückpass fiel das zweite Eigentor an diesem Abend und damit das 4:0 (82.).

 

Es sollte der Schlusspunkt in diesem ereignisreichen Spiel sein, das unsere Wölfe auch in dieser Höhe verdient fü rsich entschieden!

 

Cem Sekerioglu: „Heute hat man die Identität meiner Mannschaft von der ersten bis zur letzten Minute gesehen. Wir haben sehr vieles von unserem Matchplan über das ganze Spiel hinweg gut umgesetzt und sind so aufgetreten, wie wir es uns vorgenommen haben. Das macht mich sehr stolz, deshalb ein großes Kompliment an mein Team. Besonders freut mich auch der Treffer von Bernd, der über die letzten Wochen und Monate sehr viel investiert hat, um diesen Moment erleben zu dürfen. Er hat gezeigt, wie wichtig er für die gesamte Mannschaft sein kann.“

 

SKN St.Pölten – SK Rapid II            4 : 0   ( 2 : 0 )

NV Arena, 1.606 Zuseher, SR Talic

Torfolge: 1:0Djuricin (1.), 2:0 Brunnhofer (2., Eigentor), 3:0 Gschweidl (76.), 4:0 Badarneh(82., Eigentor).

 

SKN St. Pölten:Knett – Buchegger, Skogen, Celic – Amoah (60. Altersberger), Stendera (85.Haidara), Perovic (68. Gschweidl), Krasniqi, Carlson – Hausjell, Djuricin (46.Messerer).

SK Rapid II:Orgler – Roka (79. Ertl), Brunnhofer, Bonsu, Mahiya – Badarneh (46. Altundag) –Djezic, Szladits, Music (70. Kolp), Ekereokosu (58. Berger) – Moizi (58.Stehrer).

 

Gelbe Karten: Sekerioglu(53., Kritik) bzw. Szladits (43., Foul), Music (51., Foul), Roka (62., Foul)

Wolf

#weareone

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