Die Tabellenführung vor Augen – der bisherige Leader Austria Lustenau hatte ja gegen die Young Violets verloren – begannen die Wölfe die Partie gegen die Klagenfurter Austria wie aus der Pistole geschossen.

Schon in Minute 4 gab‘s die erste Chance für Bacary Mane, der die Kugel knapp neben die rechte Stange setzte. In der 13. Minute ging ein Schuss von Marc Stendera rechts vorbei, ebenfalls nur um Zentimeter. Dann war es Filip Perovic, der das Visier noch nicht ganz genau eingestellt hatte (14.). Doch das Wolfsrudel blieb dran. In der 16. Minute belohnte man sich dann endlich: Winfried Amoah spielte im Strafraum die Klagenfurter Abwehr schwindelig, legte schlussendlich für Mane auf und der schloss sehenswert zum 1:0 ab.
Und weiter ging es in dieser Tonart. Nur vier Minute später durfte man schon wieder jubeln. Wieder war es Amoah, der den Treffer einleitete, seinen Schuss fälschte Perovic unhaltbar für Keeper Adrian Kanuric zum 2:0 ab. Danach verflachte die Partie etwas. Zwar hatten unsere Blau-Gelb Roten weiter alles im Griff, Chancen blieben aber aus. Bis zur 38. Minute, da scheiterte Dirk Carlson mit einem Schuss aufs kurze Eck am Klagenfurter Schlussmann. Der hätte dann in der 44. Minute keine Chance gehabt, doch ein Kracher von Lukas Buchegger ging nur an die Stange. So ging man mit dem Zwei-Tore-Vorsprung in die Kabinen.
Nach dem Wechsel versuchten die Gäste aus Klagenfurt etwas mehr nach vorne zu spielen. Alleine, die Wölfe ließen praktisch nichts zu. Und setzten ihrerseits weitere Nadelstiche, ohne letztendlich aber wirklich noch einmal gefährlich zu werden. So plätscherte die Partie ohne große Höhepunkte dahin. Erst in den Schlussminuten sorgte Schiedsrichter Isa Simek mit drei mehr als fragwürdigen Gelben Karten gegen die Wölfe für einige Aufregung. Aber selbst das brachte Trainer Cem Sekerlioglu nicht mehr aus der Ruhe: „Ich bin stolz auf dieser Auftritt meiner Mannschaft. Der Sieg war nie in Gefahr. Vor der Pause haben wir eine wirklich tolle Leistung abgeliefert. Nach dem Wechsel haben wir souverän agiert. Es war das zweite Spiel innerhalb von drei Tagen – da ist es kein Problem, einmal einen Gang zurückzuschalten. Wichtig war, dass wieder die Null gestanden ist. Um mich zu wiederholen – ich bin stolz auf meine Burschen, das war ein tolles Osterwochenende.“
SKN St. Pölten – Austria Klagenfurt 2:0 (2:0)
Torfolge: 1:0 (16.) Mane, 2:0 (20.) Perovic
Gelbe Karten: Djuricin (84. Foul), Ferstl (88.Unsportlichkeit), Stendera (90. Foul) bzw. keine
SKN St. Pölten: Knett; Buchegger, Skogen, Celic;Amoah (80. Altersberger), Stendera, Messerer (80. Thesker), Hausjell (70.Gschweidl), Carlson; Perovic (80. Djuricin), Mane (70. Ferstl)
Austria Klagenfurt: Kanuric; Okada (80. Wölbl),Kitz, Liu, Jandrisevits (64. Mustafic); Pschernig (80. Karic), Oda (70.Schmerböck), Marinsek; Delic (64. Schoppitsch), Barisic, Jaritz
NV Arena, 1.432, SR Simsek
