Die Wölfe konnten Lustenau-Patzer nicht nutzen

Die Lustenauer Austria servierte dem FAC und unserem Wolfsrudel am Freitag Abend die Tabellenführung durch ihren 0:3-Ausrutscher in Klagenfurt am Silbertablett – doch die beiden griffen nicht zu, trennten sich in einer hart umkämpften Partie mit einem durchaus leistungsgerechten torlosen Remis.

 

Trainer Cem Sekerlioglu beim schweren Gang nach Wien Floridsdorf auf neue Offensiv-Power, brachte diesmal Bernd Gschweidl und Marco Djuricin für Marco Hausjell und Filip Perovic. Trotzdem begannen die Wölfe eher zurückhaltend, kamen aber zur ersten guten Chance: Nachdem FAC-Keeper Juri Kirchmayr den Ball im Strafraum bei einem Rückpass in die Hand nahm, gab’s indirekten Freistoß – doch der verfing sich in der dicht gestaffelten FAC-Abwehr.

In Minute 13 dann die erste Möglichkeit für die Gastgeber. Lukas Gabblicher zog an der Strafraumgrenze ab, traf aber nur die Stange. Glück für die Wölfe, die ab Minute 20 dann das Kommando übernahmen und immer wieder gefährlich wurden. Doch letztendlich fehlte bei den Chancen von Timo Altersberger (36.), Marco Djuricin (39.) und Bernd Gschweidl (38.,42.) die nötige Fortune. Und so ging es torlos in die Kabine.

Auch nach dem Wechsel blieb die Partie hart umkämpft. Und unsere Blau-Gelb-Roten vorerst spielbestimmend. Doch wieder fehlte das nötige Glück:Winfred Amoahs Abschluss in der 56. Minute klatsche nur an die Stange, der Nachschuss von Bernd Gschweidl ging über das Tor.

In der Folge blieben Chancen Mangelware. Auf beiden Seiten. Erst in derSchlussphase öffneten die beiden Teams noch einmal die Visiere. Doch Tomislav Glavan scheiterte in der 85. Minute alleine vor Keeper Christopher Knett. Und den letzten vielversprechenden Angriff der Wölfe beendete Moritz Neumann, in dem er den eingewechselten Din Barlov mit einem Foul stoppte. So blieb es beim 0:0, das Trainer Cem Sekerlioglu so kommentierte: „Hier hat ja der Zweite gegen den Dritten um die Tabellenführung gespielt. Das war ein gutes Spitzenspitzenspiel. Der FAC hat nicht umsonst die stärkste Abwehr der Liga. Klar, dass man sich da offensiv schwer tut. Trotzdem hatten wir einige Möglichkeiten, um das Spiel zu entscheiden. Das geht uns leider derzeit nicht so leicht von der Hand. Aber wir nehmen den Punkt mit und haben weiter unsere Chancen. Das Titelrennen ist noch lange nicht entschieden.“

 

FAC – SKN ST. PÖLTEN 0:0

 

Gelbe Karte: Neumann(92., Foul) bzw. keine

 

FAC: Kirchmayr; Untergrabner,Becirovic, Filipovic; Neumann, Schneider, Maier, Flavio; Osmani (33. Glavan),Sobczyk (75. Lerchbacher); Gabbichler

St. Pölten: Knett;Skogen, Thesker, Carlson; Altersberger, Stendera, Messerer, Halmich (86.Borkovic); Amoah (77. Hausjell), Djuricin (77. Perovic); Gschweidl (68. Barlov)

FAC-Platz, 1.201 Zuschauer, SRWeinberger

 

Wolf

#weareone

fb icon