„Es wäre eine tolle Saison, wenn es uns gelingen würde, am letzten Spieltag gegen Wels um die 3.000 Fans in die NV Arena zu locken“, hatte SKN-Coach Cem Sekerlioglu in seinem ersten Interview im vergangenen Sommer gemeint. Und siehe da … jetzt könnten es sogar noch viel mehr werden. Denn das Wolfsrudel greift in den letzten 90 Saison-Minuten sogar noch nach den Sternen. Nach dem Meisterteller!
Darüber spricht man im Lager der Wölfe aber gar nicht. Im Fokus steht viel mehr die Partie gegen den starken Aufsteiger Hertha Wels. Da will man nach zwei Remis – im Cup stieg man letztendlich im Elfmeterschießen aus, das Hinrunden-Duell endete 1:1 – endlich den ersten Sieg einfahren. Und der ist ja unbedingt notwendig, um auf der Zielgeraden Austria Lustenau noch von der Tabellenspitze zu stoßen. „Wir denken nur an uns, wir schauen nur auf uns, wir konzentrieren uns noch einmal 90 Minuten voll und ganz auf unser Spiel“, so Cem Sekerlioglu, „erst nach dem Schlusspfiff ist das Ergebnis in Lustenau für uns Thema. Wenn es am Ende reichen sollte, dann ist das aber natürlich wunderbar.“
Sollte nämlich Amstetten im Ländle Schützenhilfe leisten – man muss den Lustenauern zumindest ein Remis abringen –, dann würden die Wölfe zum zweiten Mal nach 2016 in die Bundesliga aufsteigen. Ein Gefühl, das übrigens Christopher Knett (2018 mit Innsbruck), Nemanja Celic (2025 mit Ried) und Bernd Gschweidl (er sogar zwei Mal mit dem SKN 2016 und mit Ried 2020) schon kennen. Insgesamt stehen nicht weniger als acht Spieler im Kader, die schon einmal über einen Meistertitel und den Aufstieg jubeln durften. Und ich im Betreuerstab gibt’s mit Christoph Freitag, Thomas Vollnhofer, Simon Zehenthofer und Mario Batoha einige „Aufsteiger“. Sie alle hoffen natürlich auf eine Wiederholung. Wohlwissend, dass man es nicht selbst in der Hand hat. „Und, dass wir selbst erst unsere Hausaufgaben machen müssen“, so Cem Sekerlioglu, der aber guter Dinge ist, den notwendigen Dreier einzufahren: „Wir haben in Kapfenberg nicht nur gezeigt, wie gut wir Fußball spielen können, sondern endlich auch unsere Torsperre gebrochen. Hinten ist in den letzten neun Partien sieben Mal die Null gestanden. Ich bin überzeugt, dass wir uns auf alle Fälle bei den – hoffentlich vielen – Fans mit einem Sieg aus dieser tollen Saison verabschieden werden.“
Acht SKN-Spieler haben das Aufstiegs-Feeling schon einmal erlebt
Christopher Knett 17/18 mit Innsbruck in die Bundesliga
Lukas Buchegger 23/24 mit SV Kuchl in die Regionalliga
Aleksandar Borkovic 21/22 mit Sturm II indie 2. Liga
Timo Altersberger 22/23 mit Stripfing in die Regionalliga
Nemanja Celic 24/25 mit der SV Ried in die Bundesliga
Leo Krasniqi 17/18 mit Horn in die 2. Liga
Marco Djuricin 10/11 mit Hertha BSC in die Deutsche Bundesliga
Bernd Gschweidl 19/20 mit der SV Ried in die Bundesliga
15/16 mit dem SKN in die Bundesliga
Die Fans können sich schon ab 14:30 Uhr auf die letzte Partie am Vorplatz einstimmen. Gemeinsam mit DJ James Illusion und DJ GiGi. Die beiden sorgen für ein musikalisches Warm Up der Extraklasse.
Und nach dem Schlusspfiff steigt dann die große Saisonabschluss-Party mit den beiden. Das haben sich die Wölfe und ihre Fans mehr als verdient.
Musik, Spaß, Kulinarik … und jede Menge gute Laune. Und das Open End. So ein erfolgreiche Fußballjahr gehört einfach gefeiert.
Gemeinsam! #weareone
