„WIR HABEN ALS TEAM IN WOLFSBURG EINEN SCHRITT NACH VORNE GEMACHT“

Elf Tage lang war unser spusu SKN St. Pölten auf Trainingslager in Wolfsburg – elf Tage, in denen unser Trainerteam Stephan Helm/Emanuel Pogatetz intensiv mit der Mannschaft arbeiten und die Wölfe auf die kommenden Aufgaben in der Frühjahrssaison vorbereiten konnte. Wir haben uns mit unserem Cheftrainer über seine Ansicht über diese für alle sehr intensive Zeit unterhalten!

Stephan, elf Tage Wolfsburg gehören der Vergangenheit an. Wie bist du mit dem Trainingslager bei unserem Kooperationspartner zufrieden und welcher Fokus wurde im Rahmen dieser Phase der laufenden Vorbereitung gesetzt?

Das Fazit fällt durchwegs positiv aus. Obwohl am Anfang ein paar Spieler noch leichte Blessuren hatten, konnten im Verlauf des Lehrgangs alle wieder voll ins Training einsteigen und wir konnten unser Programm sowohl im konditionellen, als auch im technischen und taktischen Bereich ganz nach unseren Vorstellungen durchziehen. An dieser Stelle müssen wir uns auf alle Fälle beim VfL Wolfsburg bedanken, durch dessen Unterstützung es uns in diesen elf Tagen wirklich an absolut nichts gefehlt hat. Wir hatten durchgehend ideale Bedingungen und konnten diese aus meiner Sicht auch perfekt nutzen.

Ich möchte dabei neben den Spielern aber auch meinen Trainerkollegen und dem gesamten Staff inklusiver aller Betreuer ein großes Kompliment aussprechen. Alle haben von der ersten Minute an einem Strang gezogen und dafür gesorgt, dass das Trainingslager ein voller Erfolg war.

Dank dieser akribischen Arbeit aller Beteiligten konnten wir den Fokus voll und ganz einige wichtige Punkte legen, die für unsere Entwicklung als Mannschaft entscheidend sind: Wir haben versucht unser Pressingverhalten weiter zu schärfen und die guten Ansätze aus dem Herbst zu vertiefen. Ein wichtiger Aspekt in den letzten Tagen war auch unser Auftreten und unsere Aktionen im letzten Drittel, wo wir im Herbst noch zu wenige Lösungen gefunden haben. Hier haben wir besonders viel Arbeit investiert.


Ein Trainingslager sorgt ja immer auch für ein wenige andere Rahmenbedingungen als in der Heimat – wie intensiv war es für Emanuel Pogatetz und dich?

Sehr intensiv – Emi und ich sehen uns ja unter der Woche normalerweise schon täglich mehrere Stunden, aber das ist dann doch nochmal etwas ganz anderes (lacht). Wir waren ja praktisch jeden Tag 24 Stunden zusammen und haben unsere Planungen vorangetrieben, Trainingspläne erstellt und viele Einzel- und Gruppengespräche mit allen Kaderspielern geführt, um ihnen unsere Vorstellungen für die nächsten Monate näherzubringen.

Alles in allem war es sehr anstrengend, aber auch sehr produktiv für alle Beteiligten. Auch die Zusammenarbeit mit unserem neuen Geschäftsführer Sport Jan Schlaudraff funktioniert schon sehr gut und diverse Abläufe konnten bereits optimiert werden. Dementsprechend denke ich, dass das gesamte Trainingslager für das Team in vielen Bereichen ein Schritt nach vorne war… auch wenn ich jetzt froh bin, dass ich einmal ein oder zwei Tage ein bisschen durchschnaufen kann.

Im Camp durftest du auch drei Neuzugänge begrüßen, dazu waren mit Jaden Montnor und Marcel Pemmer zwei Spieler von den Juniors mit von der Partie. Wie bist du mit ihnen zufrieden?

Ich habe von allen Spielern einen sehr guten Eindruck während dieser Zeit gewonnen. Die meisten Neuen sind sehr jung und müssen sich schnell an die neuen Begebenheiten im Profigeschäft anpassen. Das ist ihnen in Wolfsburg aber schon gut gelungen. Man merkt zwar, dass sie sich noch an gewisse Abläufe auf und neben dem Platz anpassen müssen, aber sie lernen schnell.

Mit Niklas Streimelweger und Kévin Monzialo haben wir zudem zwei Spieler dazubekommen, die diesen Prozess bereits durchlaufen haben. Die beiden haben sich bereits gut in die Mannschaft integriert und werden in den kommenden Monaten noch wichtige Bausteine für das Team werden.

Vier Wochen sind jetzt noch bis zum Auftakt gegen den FC Liefering Zeit – wie sieht die restliche Vorbereitung aus?

Da wir nach dem Ende der Herbstsaison noch weiter trainiert haben und sehr früh in die Vorbereitung eingestiegen sind, wird es jener Teil der Mannschaft, der das komplette Programm mitgemacht hat, in den kommenden Tagen ein bisschen ruhiger angehen: Diese Jungs haben jetzt ein paar Tage frei und bekommen zusätzlich ein Heimprogramm. Der Rest des Kaders wird die kommende Woche dazu nutzen, um im konditionellen Bereich zu arbeiten, damit wir drei Wochen vor dem ersten Pflichtspiel alle auf demselben Stand sind und dann gemeinsam die gezielte Vorbereitung auf das Duell mit dem FC Liefering hinarbeiten können.

Die angesprochene Partie gegen die „Jungbullen“ ist dann der Auftakt zu den restlichen 14 Spielen im Frühjahr. Was soll in diesem Rahmen noch alles erreicht werden?

Das haben wir für uns selbst bereits klar definiert: Wir wollen auf alle Fälle dort weitermachen, wo wir 2020 aufgehört haben und an die Leistungen der letzten Runden des Herbstes anschließen. Das Ganze soll ich natürlich auch in der Tabelle niederschlagen, in der wir definitiv einen Sprung nach vorne machen wollen.

Über allem steht aber das große Ziel, während des Frühjahrs eine Mannschaft zu formen, die zu jeder Spielphase auf dem Platz zeigt, wofür sie steht und ihre Art des Fußballs in jeder Szene repräsentiert. Darauf wird in den kommenden Wochen der Fokus liegen – es soll für jeden Fan im Stadion und vor dem Fernseher klar ersichtlich sein, was unsere Spielidee ist und wofür wir als spusu SKN stehen. Und ich bin sehr zuversichtlich, dass uns das in den kommenden Monaten auch gelingen wird!

Wolf
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