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Nachwuchs­konzept

Das Nachwuchskonzept des SKN St. Pölten ist auf Langfristigkeit und Kontinuität angelegt.
Vornehmliches Ziel ist es, talentierten Spielern/Innen eine entsprechende fußballerische Ausbildung zu geben, um sie im Idealfall für die Profis oder das Amateurteam vorzubereiten. Es sollen möglichst viele eigene Nachwuchsspieler an den Leistungsbereich herangeführt werden, um die sportliche Zukunft des SKN St. Pölten langfristig zu sichern. Die leistungsorientierte Ausbildung setzt nicht auf kurzfristige Ziele. Titel und Ergebnisse treten im Nachwuchskonzept in den Hintergrund, obwohl der Erfolg, sollte er sich kurzfristig einstellen, sehr gerne mitgenommen wird.
Im Vordergrund steht der Spaß am Fußballspielen und damit auch die Chance, die Jugendlichen beim Fußball zu halten. Diese Begeisterung sollte zeitlebens erhalten bleiben.

  • Siegertyp/Kämpfertyp
  • Stolz ein SKN St. Pölten Spieler zu sein
  • Adäquates soziales Verhalten (Grüßen, etc.)
  • Bescheidenheit
  • Selbstbewusstsein
  • Wertschätzung (Ehre/Stolz)
  • Respekt (Gegner, Kollegen, Trainer, etc.)
  • Altersgemäße Reife
  • Schlitzohrigkeit
  • Kritikfähigkeit
  • Mentale Stärke
  • Stressresistent
  • Ausbildungsgrundsätze
  • Anforderungen an den Trainer im Kinderfußball
  • Leitsätze zum Kinderfußball
  • Leitmotive für Nachwuchstrainer
  • Organisation des Trainings
  • Gliederung nach Altersstufen
  • Ausbildung U8 und jünger – U 18
  • Tormannausbildung

Möglichst gut ausgebildete Trainer sind die Voraussetzung für eine optimale Ausbildung junger Talente.
Entsprechende Trainerqualifikationen sollten durch regelmäßige interne und externe Trainerfortbildungen ständig verbessert und auf den neuesten Stand gebracht werden.
Zielvorgabe für jeden Trainer ist es, seine Spieler für die nächst höhere Altersstufe auszubilden.
Leistungskontrollen durch Tests und Beurteilungen der Spieler

Die Zusammenarbeit mit den Eltern wird gewünscht und gefördert. Genaue Informationen über den SKN Nachwuchs finden sie auch auf der Homepage http://www.skn-jugend.at
z.B.: Leitbild, Jugendleitung, Trainer, Verhaltensregel für Eltern und vieles mehr

  • hohes Spieltempo
  • Aktives Verteidigen
  • Variables Angreifen
  • Taktisches Variabilität
  • Psychische Stabilität
  • Technische Perfektion
  • Aufbau eins breiten Repertoires an technisch-taktischen Fertigkeiten als Basis der Aktionsvariabilität
  • Intensive motorische Grundausbildung als Basis dynamischer und flexibler Spielaktionen
  • Systematische Zweikampfschulung mit der schrittweisen Vermittlung individualtaktischer Grundlagen
  • Kennen lernen der Grundlagen eines effizienten und situationsgemäßen Zusammenwirkens in der Verteidigung
  • Flexibles, leicht- und beidfüßiges Dribbeln auf engem Raum
  • Ausspielen von Gegnern auf der Basis eines breiten Repertoires an Finten
  • Kombinieren zur Sicherung des Balles und zum Vorbereiten von Torchancen
  • Erlernen der Grundtechniken – immer mit taktischem Bezug (Anwenden mit Gegner)
  • Fördern, vor allem aber auch Fordern der Talente
  • Vermitteln sozialer Werte über das Mannschaftsspiel Fußball
  • Erlernen einer Grundtechnik nach der anderen mittels Üben (mit vielen ungestörten Wiederholungen) und Spielen (Anwenden mit Gegner)
  • Hilfen durch Korrekturen und Demonstrationen der Trainer
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Wolf erweitert

Verhaltensregeln für Eltern.

Grundsatz
Jedes Team und Kind freut sich, wenn es lautstark unterstützt wird. Darum legen wir Ihnen nahe, Ihr Kind so oft wie möglich zum Spiel zu begleiten. Beachten Sie allerdings, dass Sie in erster Linie Zuschauer und „Anfeurer“ sind und halten Sie bitte die unten genannten Regeln ein:

Regel 1 (Kabinenbereich)
Zutritt in den Kabinenbereich ausschließlich für Spieler, Trainer und Betreuer.

Regel 2 (Belohnung)
Gratulieren Sie Ihrem Kind für seine tolle Leistung. Vermeiden Sie aber materielle oder Monetäre Belohnungen. Dies entspricht nicht dem Grundsatzgedanken des Mannschaftssportes.

Regel 3 (Ratschläge)
Geben Sie Ihrem Kind während dem Spiel keine fußballerischen Ratschläge. Diese erteilt ihm der Trainer oder Betreuer.

Regel 4 (Motivation)
Unterstützen Sie Ihr Kind mit lauten Zurufen oder Applaus. Vielleicht müssen Sie es auch einmal trösten. Vermeiden Sie aber lange Diskussionen oder gar „Spielanalysen“ mit Ihrem Kind. Sprechen Sie nur positive Erlebnisse Ihres Kindes an.

Regel 5 (Distanz)
Achten Sie darauf, dass Sie sich in der Elternzone befinden. Bei Kleinfeldmannschaften ist das Betreten des Spielfeldes verboten. Nur so kann sich der Trainer/Betreuer optisch von Ihnen absetzen und ist für Ihr Kind gut von Spielfeld aus erkennbar.

Regel 6 (Fairness)
Seien Sie auch im Bereich Fairness ein Vorbild und unterlassen Sie Diskussionen oder gar Beschimpfungen gegenüber allen Beteiligten. Achten Sie bitte sorgfältig auf Ihre Wortwahl. Kraftausdrücke sind generell zu unterlassen. Sollten Sie selber provoziert werden, entfernen Sie sich oder wechseln Sie einfach die Spielseite. Bedenken Sie, dass im Mannschaftssport immer viel Emotion steckt und nicht jedes Wort ernst genommen werden kann. Verabschieden Sie nach dem Spiel alle Spieler und den Schiedsrichter mit Applaus. Zeigen Sie Größe auch wenn nicht alles für Ihr Team gelaufen ist.

Regel 7 (Kritik)
Kritisieren Sie Ihr Kind niemals direkt nach einem Spiel! Sprechen Sie positive Erlebnisse des Spiels an. Die Freude am Fußball soll immer erhalten bleiben. Tipp: Sollten Sie einmal ein Spiel verpassen, fragen Sie Ihr Kind beim Heimkommen nicht „Hast Du ein Tor geschossen?“ Fragen Sie besser „Hast du beim Fußball Spaß gehabt?“ Dies ist für Ihr Kind viel wichtiger!

Regel 8 (Material)
Animieren Sie Ihr Kind zur Selbständigkeit. Lassen Sie Ihr Kind die Fußballschuhe selber reinigen. Es ist nicht so schlimm, wenn sie nicht perfekt geputzt sind. Das Kind sollte auch seine Tasche selber einräumen und tragen.

Regel 9 (Meinungsverschiedenheiten)
Bei Meinungsverschiedenheiten suchen Sie in erster Linie das Gespräch mit dem Trainer. Sollte dies nicht möglich sein, wenden Sie sich an den Bereichsleiter, an den Jugendkoordinator oder dem Jugendleiter.

Regel 10 (Konsequenz)
Sollten diese Regeln nicht beachtet werden, muss mit Konsequenzen gerechnet werden. Das kann bis zum Vereinsausschluss führen.