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Zweikampf Fanni Nagy (Bild: Tom Seiss)

Bittere Niederlage im Hinspiel gegen Malmö

“Ich hatte nach Schlusspiff nicht das Gefühl, dass das Team den Aufstieg bereits abgeschrieben hat” meinte SKN-Kapitänin Jennifer Klein nach Schlusspfiff gegen Malmö. Die Wölfinnen gehen mit der Hypothek eines 0:2 aus dem Hinspiel in die Partie in Schweden und glauben an das Wunder!

Alles war angerichtet für ein spannendes Spiel, beide Teams kamen mit dem Rückenwind zweier Siege in die NV Arena. Dass die Gäste aus Malmö nicht zum Sightseeing nach St. Pölten gereist waren, zeigte sich gleich in der allerersten Aktion. Nach wenigen Sekunden stand eine Malmö-Angreiferin zwar im Abseits, überraschte die Hintermannschaft des SKN sogleich mit einem gefährlichen Abschluss auf das Tor der St. Pöltnerinnen. Nach knapp 20 Minuten durften die mitgereisten Malmö-Fans dann erstmals jubeln, Skoog erzielte aus spitzem Winkel die Führung der Gäste aus Schweden. Pech hatte Magdalena Rukavina kurz vor der Pause, die Kärtnerin setzte einen Ball aus gut 18 Metern an die Latte.

Nach Seitenwechsel vertrauten beide Coaches ihrer Startelf, erst in Minute 73 Laurent Fassotte mit den beiden Kroatinnen Leonarda Balog und Tea Vračević zwei frische Kräfte. Einem zweiten Treffer der Schwedinnen untersagte die portugiesiche Unparteiische in Hälfte zwei zwar erst die Gültigkeit, in Minute 80 durften die Gäste dann tatsächlich über das 2:0 jubeln – Milivojević machte aus sieben Metern alles klar. Die St. Pöltnerinnen drückten zwar in der Schlussphase noch auf den Ehrentreffer, ein Tor vor den eigenen Fans war der Elf von Laurent Fassotte an diesem Tag jedoch nicht vergönnt. Trotz der Niederlage schöpfen die St. Pöltnerinnen noch Hoffnung fürs Rückspiel: “Ich hatte nach Schlusspfiff nicht das Gefühl, dass die Spielerinnen den Aufstieg schon abgeschrieben haben”, so Kapitänin Jennifer Klein. Kommenden Mittwoch steigt um 19 Uhr das Rückspiel im schwedischen Malmö.

UEFA Women´s Europa Cup 2026/27 – Hinspiel zweite Qualifikationsrunde
SKN St. Pölten Frauen – Malmö FF 0:2 (0:1)
Aufstellung: Carina Schlüter, Lisa Ebert (73. Leonarda Balog), Victoria Laino, Alma Aagaard, Magdalena Rukavina (88. Alba Szuchy), Fanni Nagy, Ludmila Matavkova, Izabela Krizaj (79. Amelie Woelki, Jennifer Klein, Fanni Vago (73. Tea Vracevic), Diana Lemesova

Tore: Skoog (20.), Milivojević (80.)