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Und wöchentlich grüßt das Murmeltier …

… so könnte man die Auftritte des Wolfsrudels in diesem Herbst mit einem Satz beschreiben. Auch in Kapfenberg dominierte die Elf von Cem Sekerlioglu über die gesamte Spielzeit, musste sich aber trotzdem am Ende mit einem 1:1 begnügen. Die Statistik sagt alles: 89 % Ballbesitz, 24 Schüsse (allerdings nur 5 davon auf das Tor), 11 Eckbälle … Man hatte einmal mehr den Vorwärtsgang eingelegt. Allein, das Runde wollte wieder einmal nicht ins Eckige. Chancen waren genug vorhanden. Doch Lukas Gabbichler (6. Minute), Marek Kolodziejczyk (22.), Luis Hartwig (23.) und Timo Altersberger (32.) – um nur die besten zu nennen – vergaben sie allesamt. So lief man zur Pause sogar einem 0:1-Rückstand hinterher, denn Marcel Stöger nützte in der 14. Minute eine Unachtsamkeit in der SKN-Defesive und brachte die Falken in Führung.

Nach der Pause gelang dem eingewechselten Gabriel Jesus David nach einer Kolodziejczyk-Ecke Der Ausgleich (56.). Für mehr reichte es einmal mehr aber nicht. Denn wieder wurden die Chancen vergeben. Was Trainer Cem Sekerlioglu fast zur Verzweiflung brachte: „Eigentlich unglaublich, dass wir heute aus Kapfenberg nur einen Punkt mitnehmen. Wir schaffen es immer wieder, uns in hervorragende Abschlusspositionen zu bringen und zahlreiche Torchancen herauszuspielen. Viel bessere Möglichkeiten kann man sich nicht erarbeiten. Was uns aktuell fehlt, ist die notwendige Qualität und Konsequenz im Abschluss. Genaus das kostet uns Woche für Woche wertvolle Punkte. So hart es klingt, aber die Tabelle spiegelt letztendlich auch unsere mangelnde Chancenauswertung wider. Das ist die Realität, der wir uns stellen müssen. Unser Fußball bringt uns in die richtigen Sitautionen. Jetzt liegt es an uns, daraus endlich die richtigen Ergebnisse zu machen!“

 

KAPFENBERGER SV – SKN ST. PÖLTEN 1:1 (1:0)

 

Torfolge: 1:0 (13.) Stöger, 1:1 (56.) David

 

Gelbe Karten: Heuser (50., Foul), Miskovic (77., Foul), Stöger (88., Foul) bzw. Borkovic (52., Foul)

 

Kapfenberg: Colic; Ojukwu, Thaqi, Bagrationi; Stöger, Zlibanovic (82. Sokcevic), Heuser (59. Stauder), Miskovic, Maier; Potnar (90. Weissenbacher), Rostas (59. Marinovic)

St. Pölten: Knett; Szerencsi, Skogen, Borkovic; Altersberger (46. Amoah), Stendera, Krasniqi, Mane; Gabbichler (60. Wanner), Kolodziejczyk (82. Rupp); Hartwig (46. David)

 

Kapfenberg Alpenstadion, 300 Zuschauer, SR Baumann