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Fanni Vágó gegen Rapid

Vier Tore, drei Punkte, Platz zwei

Vier Treffer in 24 Minuten legten in Hälfte eins den Grundstein zum Sieg gegen Rapid, mit dem sich die Wölfinnen in der Tabelle an der Wiener Austria wieder vorbeischoben.

Tief saß der Stachel nach dem 0:3 gegen die Austria aus der Vorwoche, gegen Rapid wollten die Wölfinnen diesen Makel vergessen machen und auf die Siegerstraße zurückkehren. Und nach verhaltenen 18 Anfangsminuten übernahm Magdalena Rukavina einen aufspringenden Ball von Fanni Vágó direkt und versenkte sehenswert zum 1:0 für die Gastgeberinnen. Kurz darauf war die Dänin Alma Aagaard zur Stelle und beendete ihre hundertminütige Torsperre mit dem Treffer zum 2:0. Doch das war noch nicht alles! Isabell Aistleitner, die zum vierten Mal in dieser Meisterschaftssaison von Beginn weg ran durfte, ließ gekonnt ihre Gegnerin stehen und stellte auf 3:0, ehe wenig später Alma Aagaard noch einen nachlegte und mit ihrem zweiten Treffer an diesem Tag das 4:0 besorgte.

In Hälfte zwei mussten die Gastgeberinnen aus St. Pölten nicht mehr in die Vollen gehen und schalteten einen Gang zurück. Die Wienerinnen machten es in den ersten 45 Minuten jedoch klug und tauchten mehrmals vor dem Kasten von Linna Hermsmeier auf, die diesmal den Vorzug gegenüber Carina Schlüter bekam. Die junge Keeperin hielt ihren Kasten sauber und hatte die Situationen stets im Griff. Mit dem 4:0-Erfolg nutzten die Wölfinnen den Patzer der Wiener Austria perfekt aus und schoben sich in der Tabelle an den Veilchen vorbei auf Platz zwei. Leader Sturm Graz löste Freitagabend seine Aufgabe souverän und bezwang den LASK mit 5:0.

ADMIRAL Frauen Bundesliga 2026/27 – 11. Runde
SKN St. Pölten Frauen – SK Rapid Frauen 4:0 (4:0)
Aufstellung: Linna Hermsmeier, Tea Vracevic, Fanni Nagy (60. Victoria Laino), Izabela Krizaj, Jennifer Klein, Julia Tabotta, Diana Lemesova (60. Lisa Ebert), Magdalena Rukavina (71. Leonarda Balog), Isabel Aistleitner, Alma Aagaard (76. Emma Scheuher), Fanni Vago (71. Lara Vadasz)

Tore: Magdalena Rukavina (19.), Alma Aagaard (28., 43.), Isabel Aistleitner (41.)