
Ein hart erkämpfter Sieg
Traumstart für das Wolfsrudel, dem man von Anpfiff weg den unbedingten Siegeswillen anmerkt! In Minute 6 kratzte zwar ein Wels-Spieler einen Schuss von Marek Kolodziejczyk noch von der Linie. Sekunden später durften unsere Wölfe bereits jubeln: Nach herrlicher Vorarbeit von Gabriel Jesus David war es El Hadj Bacara Mane, der eiskalt zum 1:0 einschoss. Auch in der Folge waren es nur die Schützlinge von Cem Sekerlioglu, die Ball und Gegner laufen ließen. Und die sich in der 23. Minute mit dem zweiten Treffer belohnten. Diesmal war es Kolodziejczyk, der Wels-Keeper Kilian Schröcker mit einem satten Schuss keine Chance ließ. Bis zum Halbzeitpfiff sahen die Gäste den SKN-Strafraum nur von der Ferne, unsere Blau-Gelb-Roten hingegen versuchten alles, um den Welser Abwehrriegel noch einmal zu knacken. Doch Patrizio Rupp (36.) und Sondre Skogen (41.) scheiterten knapp.
Auch nach dem Wechsel legten die Wölfe sofort den Vorwärtsgang ein. In Minute 47 hatte David die nächste gute Einschussmöglichkeit – drüber. Der nächste der anklopfte war Jannik Wanner, der mit einem satten Schuss an Schröcker scheiterte (52.). In der Folge versuchten dann auch die Oberösterreicher ein wenig am Spiel teilzunehmen. Und siehe da, sie kamen ab und an auch ins Angriffsdrittel. Ohne allerdings wirklich für Gefahr zu sorgen. So plätscherte die Partie ereignisarm dahin. Bis zur 71. Minute. Da vergaß die SKN-Abwehr nach einem Eckball den eingewechselten Yasin Markan, der unbedrängt zum Anschlusstreffer einschieben konnte. Ein echter Schock für unsere Blau-Gelb-Roten, die sich nur Augenblicke später bei Keeper Christopher Knett bedanken konnten, der rettete nämlich in höchster Not vor dem Welser Torschützen. Und auch danach blieben die Gäste durchaus gefährlich. Doch das Wolfsrudel rettete mit viel Einsatz und Kampfgeist den knappen Vorsprung über die Zeit. Sehr zur Freude von Coach Cem Sekerlioglu: „Ich bin wirklich stolz auf meine Burschen. In der ersten. Halbzeit haben wir ganz hervorragend gespielt. Nach dem Wechsel ist es nicht mehr ganz so gut gegangen. Aber es hat mir imponiert, wie wir uns die drei Zähler erkämpft haben. Hut ab vor der Leistung unserer beiden Youngster.“
SKN St. Pölten – Hertha Wels 2:1 (2:0)
Torfolge: 1:0 (7.) Mane, 2:0 (23.) Kolodziejczyk, 2:1 (71.) Markan
Gelbe Karten: Szenerccsi (3., Foul), Kolodziejczyk (62., Foul)
St. Pölten: Knett; Szerencsi, Skogen, Borkovic (80. Buchegger); Rupp (76. Amoah), Kolodziejczyk, Stendera, Gabbichler (61. Messerer), Mane; Wanner (61. Altersberger), David (76. Hartwig)
Hertha Wels: Schröcker; Brugger (46. Müller), Haudum (80. Keckeisen), Feyrer (46. Tischler), Gobara, Kregar; Barlov (46. Mankan), Freund, Sahin, Malinowsiki (43. Drammeh), Wernitznig;
NV Arena, 1.585 Zuschauer, SR Bamarksiz