
Aufsteiger liegen den Wölfen
Mit Wacker Innsbruck wartet am Freitag ein ganz schwerer Brocken auf das Wolfsrudel, das nach dem verpatzten Liga-Start alles daran setzten wird, um endlich anzuschreiben.
„Wir brennen darauf in Innsbruck – vor einer sicherlich tollen Kulisse – die Kehrtwende zu schaffen“, gibt‘s für SKN-Coach Cem Sekerlioglu vor der Auswärtspartie in Tirol kein „Wenn & Aber“. Die drei 0:1-Pleiten zu Saisonbeginn will er aber auch nicht vom Tisch wischen: „Natürlich sind wir enttäuscht und überhaupt nicht zufrieden, was da zuletzt passiert ist. Vor allem offensiv braucht es viel mehr, um endlich erfolgreich zu sein. Aber die Trainingswoche stimmt mich sehr positiv, dass wir am Freitag am Tivoli die drei Punkte mitnehmen werden.“
Aber es gibt auch andere Dinge, die vor dem Duell mit Wacker Innsbruck für das Wolfsrudel sprechen. Da wäre einmal die Bilanz gegen Aufsteiger in die ADMIRAL 2. Liga: In den letzten elf Partien gegen Liga-Neulinge gab’s nämlich keine einzige Niederlage! Die letzte setzte es vor knapp drei Jahren am 22. Oktober 2023 gegen DSV Leoben. Danach feierten die Wölfe gegen Aufsteiger in Österreichs zweithöchste Liga acht Siege und spielten drei Mal Remis.
Und auch die Statistik gegen Wacker Innsbruck lässt sich sehen. In den letzten acht Spielen ist man „ungeschlagen“, feierte man nicht weniger als sieben Siege gegen die Grün-Schwarzen. Partie Nummer acht endete nach 120 heißen Cup-Minuten 3:3, das Elfmeterschießen verlor man dann allerdings unglücklich. Unglücksrabe war damals Christoph Messerer, der seinen Penalty als einziger verschoss. Auch er will sich natürlich diesmal revanchieren und steigt durchaus mit breiter Brust in den Bus Richtung Westen. „Wir wissen, dass wir einiges gut zu machen haben“, so der 24-Jähriger, „aber auch, was wir besser machen müssen – ich bin überzeugt, dass wir die Kehrtwende schaffen und auf die Siegerstraße zurückkehren werden.“