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Match SWB

Das Runde muss endlich ins Eckige

„Was soll ich denn sagen…?“ – Natürlich ist Cem Sekerlioglu mit seinem Latein absolut nicht am Ende. Allein, er kann die Chancen, die sich seine Schützlinge Spiel für Spiel herausarbeiten nicht verwerten. Erst acht Mal durften die Wölfe in dieser Saison jubeln. Dabei gab‘s in den zehn bisherigen Partien wahrscheinlich vier Mal so viele Top-Möglichkeiten. Von den Abschlüssen gar nicht zu sprechen. Das Runde will einfach nicht ins Eckige. „Wir haben auch diese Woche intensiv daran gearbeitet, das zu ändern“, so der SKN-Coach, „wir müssen uns endlich für unseren Aufwand, für unser Spiel, das wir ja Woche für Woche auf den Platz bringen, mit Erfolgserlebnissen und vor allem mit Ergebnissen belohnen!“

Gelingen soll das am Freitag gegen Hertha Wels. Das Team, das mit 25 Gegentreffern bislang die meisten in der Liga kassiert hat. Die Mannschaft, gegen die die Wölfe bislang noch nie verloren haben. Allerdings auch eine Truppe, das mit einem echten Erfolgserlebnis in die NV Arena kommt – die Oberösterreicher haben im ÖFB-Cup den Bundesligisten WAC aus dem Bewerb geworfen. „Natürlich werden sie jetzt eine breite Brust haben“, so Sekerlioglu, „aber wir schauen weder auf Statistiken, noch zu viel auf den Gegner – wir werden wie immer versuchen unser Spiel auf den Platz zu bringen. Aber diesmal müssen wir endlich auch treffen.“ Vielleicht ja Kapitän Marc Stendera, der das Goldtor beim 1:0-Sieg gegen Wels im Frühjahr erzielte, jetzt aber noch auf seinen ersten Saisontreffer wartet. Oder Christoph Messerer, der sich nach seiner Rippenverletzung fit zurückgemeldet hat. Auch sonst kann Cem Sekerlioglu (fast) aus dem Vollen schöpfen. Es fehlen nur die Langzeitverletzten Jonathan Amon und Valentin Ferstl, sowie Julien Halmich, der sich unter der Woche am Knöchel verletzt hat.