
Endlich! Endlich! Endlich!
Das Wolfsrudel ist auf die Siegerstraße zurückgekehrt! Gegen Austria Salzburg holte man nach hartem Kampf den ersten Dreier der Saison.
Vier 0:1-Niederlagen in Serie. Trotzdem gingen die Wölfe optimistisch in die Partie gegen die Salzburger Austria. Daran konnte auch der Ausfall von Marc Stendera nichts ändern. Der Kapitän musste wegen einer Muskelverletzung passen. Und er sah von der Ersatzbank aus, wie seine Kollegen extrem aggressiv in das Spiel starteten. Schon in Minute drei kam Jonathan Amon zum Abschluss, sein Schuss ging aber doch klar am Tor vorbei. Danach sahen die knapp 2.000 Zuschauer einen intensiven Kampf der beiden Teams auf Augenhöhe. Ohne große Chancen allerdings. Bis zu Minute 27. Da kombinierte sich das Wolfsrudel sehenswert durch die dicht gestaffelte Salzburger Abwehr und nach Vorlage von Lukas Gabbichler tauchte Winfried Amoah völlig alleine vor dem Tor auf – sein Schuss wurde aber in letzter Sekunde geblockt. So ging es wieder einmal ohne Torerfolg für unsere Blau-Gelb-Roten.
Die nach dem Wechsel mit Vollgas starteten. Schon nach zwei Minuten kam Amon am Fünfer zum Abschluss. Wieder rettete ein Salzburger in höchster Not (47.). Und weiter ging es in dieser Tonart. In Minute 48. war es wieder der US-Legionär – diesmal schon er die Kugel am langen Eck vorbei. Doch aller guten Dinge sind bekanntlich drei! Denn seine dritte Chance verwertete Amon dann: Nach herrlichem Pass von Mane überraschte er Keeper Simon Nesler-Täubl mit einem Schuss ins kurze Eck – 1:0 für die Wölfe! Der Jubel über das erste Saisontor war natürlich riesengroß (57.).
So richtig ging der Knoten allerdings noch immer nicht auf. Zwar versuchte die Sekerlioglu-Elf nun Ball und Gegner noch mehr laufen zu lassen, die Gäste kamen aber trotzdem immer besser ins Spiel – ohne allerdings wirklich gefährlich zu werden.
Den nächsten Aufreger gab‘s erst in der 72. Minute. Wieder war es Amon, der abzogm, auch traf – doch Schiedsrichter Cogri entschied auf Abseits. Sehr zum Ärger von Cem Sekerlioglu und der gesamten Betreuerbank. Die in der Schlussviertelstunde am liebsten komplett mitgespielt, vor allem mitverteidigt hätte. Kaum einen hielt es da auf dem Sitz. Vor allem als der eingewechselte Valentin Ferstl alleine auf das Tor der Mozartstädter lief, aber an Keeper Nesler-Täubl scheiterte (80.). Oder in der Schlussminute, als Christopht Knett einen Kopfball von Nico Lukasser-Weitlaner mit einer Glanzparade aus der Ecke fischte. Und so den knappen Heimerfolg festhielt. Den Cem Sekerlioglu so kommentiert: „Wieder ein 1:0 – aber es ist wunderschön, dass diesmal die Eins bei uns steht. Endlich! Ich bin wahnsinnig stolz auf alle Burschen auf dem Feld, die sich diesen wichtigen Sieg hart erarbeitet haben. Aber auch stolz auf die Bank, die dem Team enorme Energie mitgegeben hat. Und auch auf die Fans, die uns bis zur letzten Minute gepusht und so mitgeholfen haben, den wichtigen Dreier einzufahren. Danke an alle!“
SKN St. Pölten – Austria Salzburg 1:0 (0:0)
Tore: 1:0 (57.) Amon
Gelbe Karten: Szerencsi (21., Foul), Gabbichler (24., Foul), Kolodziejczyk (75., Foul), Krasniqi (84., Foul) bzw. Hofer (50., Kritik), Pirkl (85., Foul).
SKN St. Pölten: Knett; Szerencsi, Buchegger, Skogen; Messerer, Krasniqi; Amoah (73. Altersberger), Gabbichler (64. Kolodziejczyk), Amon (73. Fertl), Mane; Hartwig (46. Rupp)
Austria Salzburg: Nesler-Täubl; Pfeffer (67.Kahrimanovic), Meisl, Hofer; Eder, Pirkl, Schandl (67.Spitali), Rohrmoser (67. Lukasser-Weitlaner); Gebauer, Crnkic, Huetz
NV Arena, 1.976 Zuschauer, Schiedsrichter: Demior