
Gemeinsam raus aus der Sch…!
Vier 0:1-Niederlagen in Serie – das gab es seit 1975 für keine einzige Mannschaft im rotweißroten Profifußball – tun richtig weh! Trotzdem bleibt man bei den Wölfen ruhig. Wohlwissend, dass man einfach mehr drauf hat.
Das sieht man vor dem Duell gegen die Salzburger Austria auch beim Gegner so. „Das ist eine Mannschaft, die vor der Saison als Mitfavorit für den Aufstieg gehandelt wurde. So hat sich die Mannschaft bei den Spielen auch teilweise präsentiert. Sie haben zwar vier Mal verloren, waren aber nie die schlechtere Mannschaft. Sie werden jetzt alles versuchen, den ersten Sieg einzufahren”, warnt Roland Kirchler, der Sportdirektor der Salzburger Austria, sein Team vor bissigen Wölfen, die darauf brennen die Trendwende zu schaffen. Allen voran Trainer Cem Sekerlioglu, der überzeugt ist, dass man am Freitag den ersten Dreier einfahren wird. Und das nicht nur, weil die Statistik für das Wolfsrudel spricht:
In sechs Partien gab‘s gegen die Mozart-Städter noch keine einzige Niederlage – fünf Siege, ein Remis. Und unter Sekerlioglu musste man nie länger als vier Spiele auf einen Sieg warten.
„Aber das alles sind Zahlenspielerein“, interessiert das den Leitwolf wenig. Viel wichtiger ist für ihn die abgelaufene Trainingswoche: „Die Burschen haben richtig Gas gegeben. Haben gezeigt, dass sie gemeinsam aus diesem Ergebnis-Tief raus wollen. Jetzt müssen wir uns endlich für unseren Aufwand belohnen und die nötigen Tore schießen um anzuschreiben. Wir haben es drauf und werden es den Fans beweisen.“
Wobei Fans ein gutes Stichwort ist. Denn die will man ins Boot holen. „Wir brauchen den zwölften Mann“, so Sekerlioglu, „gerade in der momentanen Situation. Gemeinsam werden wir es schaffen, da rauszukommen. Davon bin ich, davon sind wir überzeugt.“
Personell kann Cem Sekerlioglu aus dem Vollen schöpfen – alle Mann sind an Bord, um – die Wortwahl ist vielleicht etwas derb – endlich aus der Sch… rauszukommen. Denn so eine 0:1-Unserie hat wirklich noch niemand miterlebt.