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Match M ADM

Tolle Leistung – aber nur ein Punkt

Die Chance auf den ersten Derby-Sieg war da … leider packten die Wölfe, die eine tolle Leistung ablieferten, einmal mehr nicht zu. Am Ende mussten sie sich mit einem 2:2 begnügen.

Das Duell mit der Admira begann mit etwas Verzögerung, da die Heimfans das Stadion in dichten Nebel verpackten. Für das Wolfsrudel kein Problem – es startete mit viel Elan, ließ Ball und Gegner laufen. Doch in Minute 5 waren es die Südstädter, die plötzlich in Führung gingen: Justin Forst zog auf der rechten Seite in den Strafraum, im Rückraum wartete Alexander Schmidt, der die Kugel unter die Latte hämmerte. Nach einem kurzen Schickmoment übernahmen die Wölfe wieder das Kommando. Aber einmal mehr ließ man gute Chancen liegen. Etwa Leo Krasniqi, der nach einer herrlichen Aktion knapp verzog (21.). Oder Marek Kolodziejczyk – er traf statt ins Tor nur Gabriel Jesus David (37.). Von der Admira gab‘s praktisch keine Offensivaktion. Bis zur 45. Minute: Da brachte Nadir Ajanovic einen Ball in die Mitte, dort fasste sich Justin Forst ein Herz und knallte die Kugel per Fallrückzieher ins Kreuzeck. Damit ging‘s mit einem 0:2 in die Pause.

Und aus der kamen unsere Blau-Gelb-Roten mit der perfekten Antwort. Luis Hartwig, der erst zur Halbzeit eingewechselt wurde, nutzte die erste Chance und sorgte mit einem präzisen Flachschuss für den Anschlusstreffer (46.). Der Startschuss für einen wahren Sturmlauf der Wölfe, die sich in Minute 72 mit dem mehr als verdienten Ausgleich belohnten: Nach einer herrlichen Flanke von Lukas Gabbichler war es mit Christoph Messerer der zweite Joker, der stach – er köpfte zum vielumjubelten Ausgleich ein. Aber die Schützlinge von Cem Sekerlioglu wollten mehr. Und sie kamen auch zu einigen Chancen auf den Siegestreffer. Allein, er wollte einfach nicht gelingen. Nicht Luis Hartwig, nicht Leo Lrasniqi und auch nicht Winfried Amoah. Am Ende mussten sie sich sogar bei Keeper Knett bedanken, wenigstens einen Punkt mitgenommen zu haben – er klärte in der 97. Minute vor dem heranstürmenden Mateja Bubanj. Natürlich sehr zur Freude von Trainer Cem Sekerliogul, der letztendlich durchaus zufrieden, aber doch auch ein wenig enttäuscht war: „Das wäre noch unverdienter gewesen, als es letztendlich auch das Unentschieden ist. Nach dem Spielverlauf her sind es nämlich zwei verlorene Punkte für uns. Auswärts einen solchen Gegner über die gesamte Spielzeit derart zu dominieren und zurückzukommen, zeigt die Qualität, Mentalität und Entwicklung dieser Mannschaft.“

 

ADMIRA WACKER – SKN ST. PÖLTEN 2:2 (2:0)

 

Torfolge: 1:0 (5.) Schmidt, 2:0 (45.) Forst, 2:1 (46.) Hartwig, 2:2 (72.) Messerer

 

Gelbe Karten: Nyarko (11. Foul), Gemicibasi (38. Kritik) bzw. Buchegger (96. Foul)

 

Admira: Steinbauer; Holzhacker, De Wit, Savic, Weberbauer; Ajanovic (74. Kadrija), Gemicibasi (72. Meisl), Glitia (90. Tambwe-Kasengele); Forst, Schmidt (72. Bubanj), Nyarko (60. Woudstra)

 

SKN: Knett; Borkovic (74. Buchegger), Skogen. Altersberger; Stendera Kolodziejczyk (60. Gabbichler), Krasniqi, Wanner; Mane, Rupp (60. Messerer), David (46. Hartwig)

 

Datenpol Arena, 1.500 Zuschauer, Schiedsrichter Demir Cagri